Insolvenzverfahren Balver Zinn beantragt Insolvenzverfahren

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Mehrere Unternehmen der Balver-Zinn-Gruppe haben am 24. Oktober 2025 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst weiterlaufen.

Symbolbild: Lötmittel.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Symbolbild: Lötmittel.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Die Balver Zinn Josef Jost GmbH & Co. KG, ein bekannter Hersteller von Loten, Metalllegierungen und Spezialwerkstoffen, hat am Amtsgericht Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) Insolvenzantrag gestellt. Auch für weitere Unternehmen der Gruppe wurden Verfahren beantragt – darunter die Jost Zinkgießerei GmbH, die Jost Recycling GmbH sowie die Ba-Ti-Loy Gesellschaft für Lötmitteltechnik mbH. Die Anträge sind unter den Aktenzeichen 52 IN 320/25, 52 IN 321/25, 52 IN 322/25 und 52 IN 323/25 verzeichnet (via come-on.de).

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Jan Janßen (Köln) bestellt. Laut Gerichtsbeschluss dürfen Verfügungen über das Unternehmensvermögen nur noch mit seiner Zustimmung erfolgen. Drittschuldnern ist es untersagt, Zahlungen an die Unternehmen zu leisten; laufende Zwangsvollstreckungen wurden vorläufig eingestellt.

Eine öffentliche Stellungnahme der Geschäftsführung liegt bislang nicht vor. Üblicherweise erfolgt diese erst nach einer ersten Bestandsaufnahme durch den Insolvenzverwalter, wenn Klarheit über die wirtschaftliche Lage und mögliche Sanierungsoptionen besteht. Nach Angaben aus Branchenkreisen ist die Insolvenzeröffnung zum 1. Januar 2026 vorgesehen – ein üblicher Zeitraum, da die Vorbereitungen in der Regel rund drei Monate in Anspruch nehmen. (sb)

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