Kryptographie Atmel erhält die FIPS 140-2-Zertifizierung für Trusted-Platform-Module
Als weltweit erster Anbieter hat der Mikrocontroller-Hersteller Atmel eine vollständige FIPS 140-2-Zertifizierung für seine Trusted-Computing-Platform-Module (TCP) der Serie AT97SC3204 erhalten.
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Bei FIPS 140-2 handelt es sich um einen Sicherheitsstandard für Kryptographie-Module, der vom amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) definiert wurde. Die Zertifizierung nach FIPS 140-2 gewährleistet den Kunden und Anwendern eine hohe Hardware-Sicherheit für die Endgeräte, die die Mikrocontroller von Atmel enthalten.
Um die Zertifizierung zu erreichen, müssen die Anbieter einen strengen Testprozess von unabhängigen akkreditierten CST-Laboren (Cryptographic and Security Testing) durchlaufen. Das NIST prüft als übergeordnete Validierungsbehörde die Testergebnisse und stellt die Zertifikate aus.
Die Trusted-Computing-Platform-Module von Atmel können in einem FIPS-Modus und einem flexiblen Modus betrieben werden. Dies reduziert die Supply-Chain-Komplexität durch die Unterstützung von Standard- und FIPS Modus-Plattformen mit denselben Geräten und derselben Teilenummer.
Module mit dem FIPS/flexiblem Modus bringen das Gerät bei der Initialisierung entweder in den Standard oder den FIPS 140-2 zertifizierten Modus. Alternativ bietet Atmel vorkonfigurierte FIPS- oder Standardmodus-Geräte an, die den Initialisierungsprozess vereinfachen.
„Wir freuen uns, dass wir das erste Unternehmen sind, das die FIPS 140-2 Zertifizierung erreicht hat. Dadurch können unsere Kunden Trusted Computing Plattformen entwickeln und realisieren, die ein wirklich sicheres System implementieren“, sagt Todd Slack, Product Line Manager of Trusted Platform Solutions bei Atmel Corporation. „Da wir die Geräte sowohl vorkonfiguriert als auch mit flexiblem Modus anbieten, erhalten unsere Kunden eine höchste Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit für ihre TCP-Designprojekte.“
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