Zukunftsstrategie ASMPT prüft mehrere Zukunftsoptionen für das SMT-Geschäft

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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ASMPT lässt die strategische Zukunft seines Geschäftsbereichs SMT Solutions prüfen; auch ein Verkauf sei möglich. Nach Angaben des Unternehmens erfolgt die Prüfung ausdrücklich nicht aus einer Krise heraus, sondern aus einer wirtschaftlich stabilen und profitablen Position.

Der Stand von ASMPT auf der productronica 2025.(Bild:  Messe München)
Der Stand von ASMPT auf der productronica 2025.
(Bild: Messe München)

Erst zur productronica 2025 hat ASMPT die neue Bestückplattform SIPLACE V vorgestellt, die in den kommenden Monaten und Jahren modular um neue Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten erweitert wird. Auf der Branchenmesse hat das Unternehmen damit viel Aufmerksamkeit erzeugt. Die Zeichen für ASMPT SMT Solutions sehen also gut aus.

Überraschend mag es da erscheinen, dass ASMPT strategische Optionen für die Zukunft des Segments SMT Solutions erwägt, wie am 21. Januar 2026 mitgeteilt wurde. Die Bewertung ist Teil der laufenden Transformation des Unternehmens und soll dazu beitragen, langfristiges Wachstum sowie den Unternehmenswert zu sichern. Gleichzeitig will sich ASMPT künftig stärker auf sein Segment „Semiconductor Solutions“ konzentrieren, also auf das Halbleitergeschäft.

Ziel der Prüfung ist es laut eigenen Angaben, Perspektiven zu identifizieren, die die nachhaltige Entwicklung des SMT-Geschäfts unterstützen. Mögliche Szenarien umfassen unter anderem einen möglichen Verkauf, die Gründung eines Joint Ventures, ein Spin-off oder einen Börsengang des SMT-Bereichs. Ebenso bleibt die Option bestehen, das Geschäft weiterhin im Konzern zu führen und strategisch weiterzuentwickeln.

Auf Nachfrage des Fachmagazins EPP betont Josef Ernst, CEO von ASMPT SMT Solutions, dass es sich bei der Evaluierung um einen offenen Bewertungsprozess und nicht um eine Vorentscheidung handelt. Man agiere dabei nach eigenen Angaben aus einer wirtschaftlich stabilen Position. Trotz eines Markteinbruchs von bis zu 50 Prozent im SMT-Umfeld im Jahr 2024 sei das Unternehmen profitabel geblieben und verzeichne seit Mitte 2025 wieder einen deutlich steigenden Auftragseingang. Unabhängig vom Ausgang der Prüfung betont das Unternehmen die Kontinuität für Kunden, insbesondere bei Verträgen, Service und Ersatzteilversorgung. (sb)

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