ARM-Prozessoren im Vergleich

ARM7-Core oder Cortex-M3 als Basis?

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So besteht z.B. die STR7-Familie von STMicroelectronics aus drei großen Baureihen und 45 Varianten. Jede Familie bietet verschiedene Peripheriesätze für unterschiedliche Zielapplikationen. Die Zahl der Anbieter Cortex-M3-basierter Produkte ist hingegen begrenzt, wenn auch steigend.

Die hohe Akzeptanz des ARM7-Cores führt zu einem riesigen Angebot von Drittanbieter-Lösungen für Produktentwicklung und Debugging. Die ARM-Website listet über 130 Anbieter auf. Die meisten Hersteller bieten ein grundlegendes Entwicklungsboard mit dem Baustein und Schnittstellen zum Laden des Programms, zum Anschluss von Debugging-Tools und zur Ansteuerung von Peripherie.

JTAG-Probes

Tool-Kits, inkl. derer von Drittanbietern, bieten eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) mit einem Compiler, Linker, Debugger, Editor und anderen Tools. Sie können auch Hardware enthalten, wie z.B. JTAG-Probes zum Anschluss des Device-JTAG-Ports an den PC.

Bild 2: Ablaufdiagramm eines Entwicklungsprozesses für ein ARM-Projekt – von der Idee bis zur Zielapplikation (Archiv: Vogel Business Media)

Auch In-Circuit-Emulatoren (ICE) sind verfügbar. Zu den Softwareentwicklungs-Tools zählen Modellierungs- und Visual-Design-Tools bis hin zu Compilern. Applikationsmodule und Middleware befinden sich oberhalb eines Echtzeit-Betriebssystems (RTOS) und gewährleisten eine effiziente Entwicklung (Bild 2). Für den Cortex-M3 sind immer mehr Tools erhältlich. Seine integrierte Debug-Funktion vereinfacht die Entwicklung sowie das Debugging und erübrigt ICEs.

Die ARM-Whitepapers „Introduction to the ARM Cortex-M3 Processor“ und „Running ARM7TDMI Processor Software on the Cortex-M3 Processor“ stehen über die u.g. InfoClick-Nummer auf der ELEKTRONIKPRAXIS-Homepage bereit.

*Anders Lundgren ist Produktmanager bei IAR Systems in Uppsala, Schweden.

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