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In immer mehr Applikationen ersetzt heute ein kleines Display – oft mit Touch-Screen – die herkömmlichen Anzeige- und Bedienelemente. Dabei handelt es sich etwa um „point-of-sales“-Terminals in Einkaufsmärkten, an Tankstellen oder in Banken. Aber auch für die Steuerung von Industriemaschinen, in Schaltschränken und immer mehr auch für die komfortable Bedienung von weißer Ware – vom Kühlschrank bis zur Espresso-Maschine – werden kleine Flachdisplays eingesetzt.
Und dabei ist es nicht immer die große Entfernung von bis zu 15 m, die den APIX Link für diese Anwendungen interessant macht, sondern vor allem die deutliche Platzeinsparung auf den kleinen und oft dicht gepackten Platinen.
Nur eine Steckverbindung für Video, Daten und Versorgung
Für die Anbindung des Displays kommt heute oft der volumige DVI-Stecker zum Einsatz, für die Datenkommunikation USB oder ein Sub-D 9-Stecker für die immer noch populäre RS-232-Schnittstelle. Eine weitere Steckverbindung wird dann noch für die Stromversorgung benötigt.
All diese Signale – Video plus RS-232, I²C oder UART – und zusätzlich auch noch die Versorgungsspannung für das Display können mit dem APIX-Link und „Power over APIX“ über gerade einmal zwei Leitungspaare eines CAT5 STP-Kabels, bis zu 15 Metern übertragen werden. Die beiden freien Leitungspaare stehen damit für optionale Zusatzfunktionen zur Verfügung.
Die Belegung des RJ-45-Steckers wie auch alle anderen Parameter des „APIX Industrial Display Links“ sind im White-Paper „APIX Industrial – Standard connectivity for industrial display applications“ von Inova Semiconductors festgelegt (siehe rechts oben angegeben Link), so dass Systeme verschiedener Hersteller problemlos untereinander kombiniert werden können.

Noch kompakter als mit dem 8-poligen RJ-45-Stecker kann die Verbindung mit speziellen Steckern, etwa dem 4-poligen HSD (High-Speed Data) Connector von Rosenberger realisiert werden.
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