Batteriebetriebener HF-Signalgenerator Analoge und digitale HF-Signale klassifizieren und orten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit dem von Tektronix vorgestellten HF-Signalanalysator H600 RFHawk lassen sich analoge und digitale HF-Signale klassifizieren und orten. Das batteriebetriebene Gerät enthält im Außeneinsatz erprobte Signalanalyse-, Mapping- und Dokumentationstools, die gezielt das illegaler Signal orten.

Anbieter zum Thema

Im Spektrogramm-Modus des Messgerätes kann der Benutzer dank FFT-basierter Spektrumanalysefunktionen die tatsächliche Signalform sehen. Dies ist besonders bei sehr dynamischen Signalen wie WiFi/WLAN, sprunghaften Signalen wie GSM oder Signalen, die absichtlich nur zeitweise auftreten hilfreich. Gewonnene Signale können aufgezeichnet werden und für jede Messung geografische Referenzdaten lassen sich speichern.

DSP-Verfahren untersucht die internen Frequenzen

Die Benutzeroberfläche erlaubt es, ein bestimmtes Spektrum zu definieren und anschließend zu durchsuchen, zu analysieren und zu speichern. Ein DSP-Verfahren (spektrale Korrelationsanalyse) untersucht die internen Frequenzen innerhalb des Signals. Mithilfe des Verfahrens ist es möglich, die Symbolrate eines digitalen Signals und andere wiederkehrende Muster zu ermitteln und das Signal mit bekannten gültigen Signaltypen zu vergleichen.

Ist ein nicht identifiziertes Signal als potenzielle Bedrohung definiert, stellt das Gerät eine felderprobte Sammlung von Signalanalysetools zur Verfügung. Angaben zu Richtantennen und Signalstärken sowie integrierte Karten auf GPS-Basis oder Karten für den Nahbereich engen das Suchgebiet schnell ein und führen zum Zielobjekt. Der Benutzer kann schnell die Richtung ausmachen, aus der ein verdächtiges Signal kommt. Hohe Empfindlichkeit und geringes Grundrauschen sorgen dafür, dass schwache Signale besser als mit klassischen tragbaren Spektrumanalysatoren ausfindig gemacht werden können.

(ID:244959)