Elektronikfertigung Amtsgericht Kempten hebt Insolvenz der SRI-Unternehmensgruppe auf
Fristgerecht zum 31. Juli 2013 hat das Kemptener Gericht die Insolvenz des Duracher Elektronikfertigers beendet. Zuvor hatten die Gläubiger der SRI-Holding, der SRI Systems und der SRI Logistics den Insolvenzplänen zugestimmt.
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Mit dem Spruch des Gerichtes ist die Aufnahme der SRI in die TQ-Gruppe rechtlich vollzogen. Der Systemlieferant TQ mit Hauptsitz in Seefeld bei München hatte eine Mehrheitsbeteiligung an dem Allgäuer Elektronikfertiger erworben. Im Zuge der Reorganisation werden nun die drei vormaligen SRI-Unternehmen verschmolzen und im Rahmen der TQ-Gruppe als SRI Radio Systems GmbH weitergeführt.
Volker Mackert, kaufmännischer Geschäftsführer der SRI, fasst zusammen: „Ziel der Zusammenarbeit ist, Synergien für die TQ-Gruppe zu schaffen und auch die SRI Radio Systems weiter zu stärken. Gemeinsam können wir klein- und mittelgroße sowie komplexe Volumenproduktionen anbieten - von der Bestückung, über die Montage bis hin zur Logistikdienstleistung. Systemlösungen komplettieren das Angebot.“
Die SRI wird innerhalb der TQ-Gruppe als eigenständiger Standort weitergeführt. TQ fokussierte sich bisher auf mittlere Stückzahlen. Durch die Aufnahme von SRI in den TQ-Verbund sind nun auch hochvolumige Aufträge möglich. Außerdem können Kunden bedient werden, denen bisher mangels Kapazität und Ressourcen abgesagt werden musste. Mit insgesamt 16 SMD-Linien an sieben Produktionsstandorten kann eine Bestückleistung von 12 Millionen Bauteilen pro Tag erzielt werden.
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