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Aktion „Stifte stiften“ hilft unprogrammatisch

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Wie "Stifte stiften" Bildungslücken schließt

Dort, wo Programme versagen und Finanzlöcher klaffen, springen private Initiativen unprogrammatisch pragmatisch ein. Wie Not das tut, weiß die Initiatorin und Leiterin des Projektbüros „Stifte stiften“ Heidi Jarosch zu berichten: „Eher nur schwer vorstellbar, aber weitläufige Realität ist die Tatsache, dass viele Kinder in den Weiten Afrikas weder Buntstifte zum Malen noch einen Bleistift zum Schreiben haben.

Sie sitzen in der Schule an leeren, grauen Holztischen ohne Buch, ohne Schreibpapier. Wie schwer mag es ihnen fallen, das Gehörte zu verarbeiten? Viele der Familien sind einfach zu arm, um sich Schulmaterial wie Schreibzeug, Lineal, Schreibblöcke oder gar Schulranzen für ihre Kinder leisten zu können.“

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Es war kurz vor den Sommerferien 2010, erinnert sich Heidi Jarosch, als aus der Idee, ein paar Stifte für afrikanische Kinder einer Grundschule in Béma Burkina Faso zu sammeln, die konkrete Hilfsaktion „Stifte stiften“ wurde.

„Als dann in Béma zwei Koffer ankamen und geöffnet wurden, war es beim Anblick so vieler bunter Stifte erst einmal still unter den Kindern. Dann siegte die Neugier. Mädchen staunten über Glitzerstifte, Jungs über Radiergummis im Fußball-Format. Jeder hatte schnell seinen Lieblingsstift gefunden.“

Die großen Ferien in unseren Regionen sind nun zu Ende. Hier oder dort steht ein nicht mehr so cooler Schulranzen herum. Der alte Solartaschenrechner hat ausgedient, jetzt gibt es einen mit wissenschaftlichen Funktionen. Die Messe ist vorbei, das Logo erneuert, eine Schachtel voller Stifte und Lineale der vergangenen Aktion ist übrig. Fragen Sie doch mal im Vertrieb oder bei der Öffentlichkeitsarbeit nach, ob im Lager Altbestände verstauben. Helfen Sie einfach mit, gebrauchte Stifte und Schulmaterialien für Schulen in Afrika zu sammeln. Schicken Sie es an Heidi Jarosch von „Stifte stiften“, Röntgenstr. 15, 72108 Rottenburg (oder schreiben Sie an info@stifte-stiften.de).

Das gesammelte Material wird im Projektbüro auf Funktion getestet und mit Hilfe eines Partners nach Afrika verschifft. Dort holen Helfer die Kisten ab und verteilen die Inhalte an die Schulen. „Vor Ort arbeiten wir mit Menschen zusammen, die Land und Leute kennen“, erklärt Heidi Jarosch, „oft sind das kleinere Vereine oder Einzelpersonen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Hilfsmaterial in den Schulen Afrikas ankommt, und zwar dort, wo es dringend gebraucht wird.“

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