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Sensoren für IoT-Anwendungen
Im Hinblick auf IoT kommen zu den analogen und digitalen Bauteilen noch Sensoren hinzu, deren Messergebnisse (etwa Temperatur) in einer App angezeigen und auswerten lassen. Dafür ist PSpice jetzt so erweitert, dass auch Hardware in the Loop (HIL) mit den Sensoren simulierbar ist.
Preisgünstige Sensoren für IoT-Anwendungen haben häufig ein Rauschen, das über spezielle Rausch-Filterschaltungen bzw. -Algorithmen zu bereinigen ist. Hier ist es sinnvoll, das Verhalten des realen Sensors als Hardware in die Simulation mit einzubeziehen.
Für die Kopplung von Hardware mit PSpice gibt es ebenfalls generische Modelle, mit denen dann z.B. über den USB-Anschluss des Computers mit einer IoT-Hardware (Arduino, Raspberry PI, eigene Designs) kommuniziert wird. In der Systemschaltung lassen sich jetzt sowohl die Sensoren als Hardware, mit Matlab Simulink erstellte Rauschfilter, Auswerte-Algorithmen in C/C++/SystemC und analoge Bauteile als Komplettsystem simulieren.
Im PCB Editor, dem skalierbaren Layout-Modul von OrCAD und Allegro, standen zwei Bereiche im Mittelpunkt des Release 17.2: Zum einen die erneute Steigerung der Effizienz bei widerkehrenden Tätigkeiten wie Farbeinstellungen und der Bearbeitung von Kupferflächen. Diese Neuerungen sind zwar unspektakulär, verbessern aber die Ergonomie und das Ease of use des Tools.
Zum anderen wurde die Datenbasis für starrflexible Leiterplatten erheblich erweitert. Durch den anhaltenden Trend der Miniaturisierung ersetzen zunehmend flexible Folien zwischen zwei Leiterplatten die üblicherweise verwendeten Kabelverbindungen. Um alle für die Fertigung und Bestückung erforderlichen Besonderheiten zu dokumentieren sowie spezielle Design-Regeln zu definieren und dann mittels Online-DRCs zu prüfen, sind viele Ergänzungen in die neue Software-Version eingeflossen. Alle Ausgaben für Starr-Flex sind auch mit dem Standard IPC2581 kompatibel.
Für die Anforderungen aus den Bereichen Embedded Computing und Steuergeräte für die Automobilindustrie ist das Team Design jetzt um eine weitere Form der Zusammenarbeit ergänzt. Bisher war es nur möglich, Designs in Bereiche aufzuteilen, diese den Layoutern zuzuweisen und die Ergebnisse wieder zusammenzuführen. Jetzt gibt es eine neue Methode, mit der ein Layouter mehrere seiner Kollegen spontan zur Mitarbeit in seinem Design einladen kann. Gemeinsam und gleichzeitig lassen sich in einem Design alle Elemente bearbeiten; die persönliche Disziplin ist dann die einzige verbleibende Limitierung.
Power Integrität auf Leiterplatten
Wie Sie die Leistungsintegrität in PCB-Designs sicherstellen
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