Digitalisierte Mittelstandsförderung 500 Millionen Euro Fördergelder für KMU jetzt vollständig digital beantragen

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Fördermittel des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand können ab sofort über die neue Plattform „Förderzentrale Deutschland“ vollständig digital beantragt werden, teilt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit. Rund 500 Millionen Euro stehen für das Jahr 2025 bereit.

Staatliche Wirtschaftsförderung ist nur ein Schritt - diese Fördermittel auch zugänglich zu machen, ist ein weiterer.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Staatliche Wirtschaftsförderung ist nur ein Schritt - diese Fördermittel auch zugänglich zu machen, ist ein weiterer.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Was bislang als aufwendiger, papierbasierter Prozess galt, wird nun deutlich einfacher, denn die Beantragung von Fördermitteln im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ab sofort vollständig digital möglich, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Anfang November 2025 mitgeteilt hat. Über die neue Förderzentrale Deutschland (FZD) können Unternehmen ihre Anträge ohne Papier, Unterschrift oder Medienbrüche einreichen.

Der Plan dahinter ist es, die Abläufe zu beschleunigen und bürokratische Hürden zu verringern. Die zentrale digitale Plattform erlaubt es obendrein, dass mehrere Beteiligte gemeinsam an einem Antrag arbeiten können. Rund 500 Millionen Euro Fördermittel stehen dafür in diesem Jahr bereit.

Mit dem Start der digitalen Förderzentrale Deutschland (FZD) steht kleinen und mittleren Unternehmen ein nutzerfreundliches, barrierefreies und rechtssicheres Online-Portal zur Verfügung. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betonte die zentrale Rolle des Mittelstands als Herz, Rückgrat und Kraftzentrum der Wirtschaft. „Mit 500 Millionen Euro im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand fördern wir gezielt kleine und mittlere Unternehmen, um aus Ideen marktfähige Produkte zu machen.“

„Innovation braucht Tempo. Mit dem ZIM geben wir dem Mittelstand Rückenwind – jetzt einfacher, digitaler, schneller“, so die parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann. Durch den digitalen Zugang und vereinfachte Prozesse sollen Bürokratie abgebaut und der Zugang zu Fördermitteln erleichtert werden. Die FZD führt Antragsteller sukzessive durch den digitalen Prozess. Eine Unterschrift ist nicht mehr erforderlich, die Authentifizierung erfolgt gemäß Onlinezugangsgesetz. In Zukunft soll auch die vollständige Projektverwaltung über die Plattform möglich sein. (sb)

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