Messergebnisse auswerten 5 Tipps, das geeignete Werkzeug für Ihre Berichte zu finden
Ihre Messdaten liegen vor, doch wie werten Sie Ihre Daten aus? Wir geben Ihnen 5 Tipps, wie Sie das geeignete Werkzeug für Ihre Berichte finden.
Anbieter zum Thema

Daten werden aus einem bestimmten Grund erfasst: Es sollen Entscheidungen auf Grundlage von Informationen getroffen werden, die aus Rohdaten hergeleitet wurden. Während vorhandene Technologien eine schnellere und ergiebigere Datenerfassung ermöglichen, ist das Speichern, Verwalten und Weiterleiten von Daten immer noch eine Herausforderung.
Der Zweck der meisten Datenerfassungssysteme besteht darin, Daten für Analysen zu sammeln, die letztendlich in Form eines austauschbaren Berichts präsentiert oder verteilt werden. Berichte können auf vielfältige Weise dargestellt werden. Zu beachten sind dabei die Fähigkeiten des gewählten Werkzeugs für die Berichterstellung, denn es soll keinen Engpass im System verursachen. Fünf Punkte sollen bei der Auswahl eines geeigneten Werkzeugs hilfreich sein.
1. Ist das Werkzeug für die Berichterstellung geeignet?
Sobald ein Speicherformat feststeht, sollte das gewünschte Werkzeug für die Berichterstellung mit dem Datenformat kompatibel sein. Dazu müssen Dateiformat und Datenmenge geprüft werden. Das Werkzeug für die Berichterstellung muss nicht nur Daten aus einem gewählten Dateiformat laden, sondern mit der Menge der gespeicherten Daten umgehen können.
Dateiformat: Die gängigen Dateitypen erfüllen selten alle Anforderungen, die an ein Dateiformat gestellt werden. So können ASCII-Dateien zwar ausgetauscht werden, sind allerdings auch sehr groß und langsam zu lesen bzw. zu schreiben. Binärdateien haben die notwendige Lese- und Schreibgeschwindigkeit, um mit Hochgeschwindigkeitshardware Schritt zu halten, sind jedoch schwer auszutauschen. Das TDMS-Dateiformat, was für Technical Data Management Streaming steht, erfüllt die spezifischen Bedürfnisse und hohen Anforderungen von Ingenieuren und Wissenschaftlern. TDMS-Dateien basieren auf dem TDM-Datenmodell und speichert gut organisiert sowie dokumentiert die Mess- und Prüfdaten.
Wenn Dateien genutzt werden, die mit TDMS formatiert wurden, muss die Anwendung nicht umgestaltet werden, um eine Anpassung an steigende Datenerfassungsanforderungen zu erreichen. Der Anwender erweitert einfach das Datenmodell und kann dadurch die Anforderungen erfüllen. Das für Ingenieure konzipierte TDMS-Format bietet Bedienfreundlichkeit, Hochgeschwindigkeits-Datenstreaming und Austauschmöglichkeiten mit anderen Anwendern.
Die gängigen Werkzeuge für Finanzanalysen, die häufig für die Berichterstellung im technischen Bereich eingesetzt werden, nutzen Zellen als Grundbaustein. Zellen bilden Zeilen und Spalten, aus denen wiederum die Tabellenkalkulationsdatei besteht. Dieser Aufbau ist ideal für Budgets und Bilanzen. Einfache Datenerfassungsanwendungen mit Einzelwertverarbeitung, beispielsweise solche, bei denen ein einziger Messwert pro Stunde im Laufe eines Tages erfasst wird, lassen sich mit dieser Architektur oft leicht abbilden. Jeder einzelne Datenpunkt ist hierbei gewichtiger, wenn weniger Datenpunkte erfasst werden. Er existiert als Zelle in einer Tabellenkalkulationsdatei und muss mit der zellenbasierten Vorgehensweise bearbeitet werden

Datenmenge: Derzeit erreichen oder übertreffen die Datenübertragungsgeschwindigkeiten gängiger Anwendungen oft Raten im MS/s-Bereich. Bei einer Anwendung, die für einen einzigen Kanal Daten mit 1 MS/s erfasst, werden insgesamt 1 Millionen Datenpunkte in einer Sekunde erfasst. In nur wenigen Minuten können Milliarden Datenpunkte auf einer Gigabytes umfassenden Festplatte abgespeichert werden.
Sollen gängige Werkzeuge für die Berichterstellung eine Datendatei laden, die eine sehr große Datenmenge enthält, versuchen sie, jeden einzelnen Datenpunkt in den Speicher zu laden. Allerdings kann das Laden eines großen Datensatzes in diese Werkzeuge aufgrund der bloßen Menge zu ladender Daten oft mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Diese auf Zellen ausgerichtete Flexibilität eignet sich für Tabellenkalkulationen in Unternehmen, in denen die Sichtbarkeit auf Zellebene eine Schlüsselrolle spielt. Sie verursacht allerdings unnötigen Speicheraufwand für Datensätze mit Millionen von Werten. Um Speicherprobleme zu vermeiden, wurde die maximale Anzahl von Datenwerten, die für eine bestimmte Spalte geladen werden kann, in gängigen Werkzeugen für die Berichterstellung begrenzt. Deshalb müssen Ingenieure häufig ihre Speicherstrategie anpassen. Dazu können sie entweder ein neues Dateiformat wählen (bei dem dann möglicherweise die Anwendung später neu ausgelegt werden muss) oder Daten in kleine Dateien aufteilen, die dann von ihren Werkzeugen für die Berichterstellung geöffnet werden können.
Bei der Erstellung eines Datenerfassungssystems sollte sicher sein, dass das Werkzeug für die Berichterstellung sowohl das gewählte Dateiformat als auch die zu erfassende Datenmenge unterstützen kann. Es sollte genügend Flexibilität bleiben, um Änderungen der Anforderungen berücksichtigen zu können, die das Volumen der in Zukunft zu erfassenden Daten erhöhen könnten.
(ID:38641580)