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Der Standard Zhaga für mehr Flexibilität
Hier werden bestimmte Schnittstellen-Spezifikationen für LED-Module und die dazugehörige Elektronik definiert. Gemeinsam bilden sie das LED-Light-Engine. Mechanische, thermische, photometrische und elektrische Schnittstellen werden dabei berücksichtigt. Mit diesen Definitionen werden die Zhaga-definierten Light-Engines das Pendant zu standardisierten Leuchtmitteln wie Glüh- oder Leuchtstofflampe. Damit haben die Hersteller mehr Flexibilität.
Als erstes Zhaga-zertifizierte Light-Engine präsentiert Osram die Prevaled Core Z2 für Spot- und Downlights. Das Modell ist mit 108 lm/W zehnmal so effizient wie eine Glühlampe. Zudem werden die stabförmigen LED-Module Prevaled Linear und Prevaled Linear Slim für Büro-Leuchten und Industriegebäude vorgestellt.
3. Trend: Auch Philips mit einem 75-Watt-Ersatz auf Basis von LED
Ebenfalls eine Lösung für den Ersatz einer 75-Watt-Glühlampe bietet Philips an. Bei einem Lichtstrom von 1050 lm hat sie eine elektrische Wirkleistung von 17 W. Als Ersatz für die traditionelle Glühlampe gibt es noch die 20- und 40-Watt-Lösungen. Für eine Glühlampe mit einer Leistung von 60 W gibt es die LED-Lösung mit 12 W.
Zum Einsatz kommen Hochleistungs-Luxeon-LEDs der jüngsten Generation. Die Energy-Star-Richtlinien verlangen einen Lichtstrom von 1100 lm bei 17 W elektrischer Leistungsaufnahme. Eine herkömmliche Glühlampe entsprechende Farbtemperatur von 2700 K, einen Farbwiedergabeindex von 80 sowie eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 25.000 Stunden.
Auch beim Thema Dimmen hat Philips Fortschritte erzielt. Bisher verschob sich die Lichtfarbe der LED ins Rötliche. Die GU10 Master LED mit DimTone und einer Leistung von 7 W verändert beim Dimmen nicht nur das Lichtniveau, sondern auch die Lichtfarbe. So entsteht eine dezente Abendstimmung.
4. Trend: Eine LED-Feuchtraumleuchte für Extrembedingungen
Für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen eignet sich die Nextrema von Trilux. Die LED-Leuchte verfügt über eine Schutzklasse von IP66 und wiedersteht damit hohen Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und starker Staub- und Schmutzbelastung. Der Hersteller garantiert 50.000 Betriebsstunden und einen Leuchtenstrom von 4000 lm bei 73 lm/W. Mit HF-Sensor wird eine zusätzliche Energieersparnis von 35% erreicht.
5. Trend: Gewebe erzeugt dreidimensionale Lichtstrukturen
Ein ganz anderes Feld besetzt Ettlin. Das traditionell auf Weberei und Spinnerei fokussierte Unternehmen hat ein spezielles Gewebe entwickelt, mit dem sich eine räumliche Tiefe erzeugen lässt. Hiervon sollen vor allem Dekorateure, Lichtplaner und Innenarchitekten profitieren.
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