Maritime Unterstützung vom Bund 400 Millionen Euro für klimafreundliche Schifffahrt und Häfen

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Nicht nur auf den Straßen und auf den Gleisen können CO₂-Emissionen eingespart werden, sondern auch in Häfen und auf Wasserstraßen. In den kommenden vier Jahren stellt die Bundesregierung deswegen 400 Millionen Euro für klimafreundliche Häfen und Schifffahrt bereit.

Auch auf deutschen Wasserwegen und in Häfen sollen Emissionen eingespart und Umweltfreundlichkeit in den Vordergrund gerückt werden.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Auch auf deutschen Wasserwegen und in Häfen sollen Emissionen eingespart und Umweltfreundlichkeit in den Vordergrund gerückt werden.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

In den kommenden vier Jahren will die Bundesregierung jährlich 100 Millionen Euro in den Aufbau und die Entwicklung von Schifffahrt und Häfen stecken, um sie klimafreundlicher zu gestalten. Das hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) am 3. Juli 2025 mitgeteilt. Um diese finanzielle Unterstützung zu ermöglichen, wurde im Klima- und Transformationsfonds der neue Titel „Klimafreundliche Schifffahrt und Häfen“ geschaffen.

Die Bundesmittel werden in den kommenden vier Jahren beispielsweise „für den Aufbau von Landstrom- und Bunkeranlagen in den Häfen, für Wasserrouten, über die nur emissionsarme Schiffe fahren, und für die Stärkung von Binnenwasserwegen“ eingesetzt, wie Dr. Christoph Ploß erklärt, seinerseits Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus.

Klimafreundliche Schifffahrt und Häfen wurden vom Bund bislang nicht so substanziell unterstützt. Im Rahmen des BordstromTech-Programms des Bundesministeriums für Verkehr wurden 2024 zwar allerhand Förderbescheide vergeben, die Bundesmittel fielen allerdings überschaubar aus.

Fokus auf Norddeutschland: Unterstützung für fünf Küstenländer

Ein Teil der insgesamt 400 Millionen Euro soll vorwiegend die fünf Küstenländer Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Bremen stärker als bislang unterstützen. „Für die neue Bundesregierung spielen die Häfen und die Schifffahrt in Hinblick auf die Versorgung, die Wettbewerbsfähigkeit und die Resilienz des gesamten Landes eine sehr große Rolle. Deshalb setzen wir diese zusätzlichen Finanzmittel ein und greifen den Ländern damit stärker unter die Arme“, so Ploß. (sb)

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