E-Bike-Prototyp mit Festkörper-Akku 1,2 kg Motor-Gewicht, 300 Wh/kg Batteriedichte und ChatGPT

Von Dipl.-Ing. (FH) Michael Richter 2 min Lesedauer

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Nicht nur in der Welt der Elektrofahrzeuge sind Festkörper-Akkus ein wichtiger Trend. Auch im E-Bike-Segment werden neue Lösungen geprüft, und erste Fahrräder nutzen bereits diese innovativen Akkus und bieten darüber hinaus noch weitere Neuheiten.

Der Festkörper-Akku ist in den Rahmen integriert. Der kleine Motor fällt kaum auf.(Bild:  New Urtopia Holdings HK Limited)
Der Festkörper-Akku ist in den Rahmen integriert. Der kleine Motor fällt kaum auf.
(Bild: New Urtopia Holdings HK Limited)

Der Fahrrad-Hersteller Urtopia stellte auf der CES in Las Vegas ein neues Konzept-E-Bike vor. Innovativ dabei ist nicht nur der Antrieb, welcher gerade einmal 1,2 kg wiegt und 65 Nm Drehmoment leistet. In den gedruckten Rahmen aus Titan wurde ein Festkörper-Akku integriert. Während Standard-Lithium-Ionen-Akkus heutzutage eine Leistungsdichte von etwa 150 Wh/kg besitzen, kommt der eingesetzte Akku auf eine doppelt so hohe Leistungsdichte (300 Wh/kg). Das Rad hat ein Gesamtgewicht von gerade einmal 10,8 kg. (23,8 lbs) und wiegt daher kaum mehr als ein handelsübliches Fahrrad. Natürlich handelt es sich um einen Prototypen, welcher so nicht in Serie gehen kann, jedoch sind die Komponenten wie Akku und Motor nahe an der Serie.

Die Akku-Technologie

Zur eingesetzten Technologie sind leider wenige Details bekannt. Lediglich die Leistungsdichte von 300 Wh/kg wurde genannt. Es handelt sich hierbei um einen Festkörper-Akku, welche in der Branche als vielversprechende nächste Generation der Energiespeicher gelten. Festkörper-Akkus verzichten auf flüssige Elektrolyte, wodurch sie nicht nur sicherer, sondern auch langlebiger sind. Zudem ermöglichen sie eine höhere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus. Das spart Gewicht und erhöht die Reichweite.

Der Antrieb

Wie die elementaren Quarks, die untrennbaren Bausteine der Materie, vereint der Quark DM1.2 unvergleichbare Stärke in einer minimalen Größe.

Die wichtigsten Eigenschaften sind Leichtigkeit, Leistung und Präzision. Der Quark DM1.2 liefert ein Drehmoment von 65 Nm. Gleichzeitig garantieren präzise Drehmomentsensoren und ein hochentwickelter magnetischer Encoder eine sanfte, fein abgestimmte Unterstützung. Dank seiner robusten Konstruktion ist der Quark DM1.2 außerdem ideal für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen geeignet – egal, ob auf unbefestigten Trails, nassem Asphalt oder in städtischen Umgebungen.

Chat GPT

Urtopia GPT integriert Chat GPT in den Fahrradcomputer. Als weltweit erste sprachbasierte KI-Lösung für Radfahrer, powered by ChatGPT, eröffnet Urtopia GPTs völlig neue Möglichkeiten für ein interaktives und spaßiges Fahrerlebnis. Ob Ratschläge zur Strecke, technische Unterstützung oder Unterhaltung – das Fahrrad soll so zum smarten Partner für jede Tour werden. Mit Urtopia GPT könnte das Fahrrad mehr als nur ein Fortbewegungsmittel sein. Es könnte zum intelligenten Begleiter werden, welcher Touren nicht nur einfacher, sondern auch aufregender und individueller gestaltet.

Die Zukunft des Fahrradmarktes

Elektronik trifft auf Velo-Business

Velotronics Summit

Der Velotronics Summit beleuchtet die technische elektronische Entwicklung des Fahrrads und artverwandter Fahrzeugkategorien, und wirft damit unmittelbar auch ein Licht auf die Zukunft des Fahrradmarktes.

Experten geben Input zu technischen Trends und Entwicklungen bei E-Bikes und Fahrzeugen der leichten Elektromobilität sowie deren Baugruppen. Es werden elektronische und digitale Peripherie rund um das Fahrrad als Mobilitäts- und Sportgerät, wie zum Beispiel Cloud-Services, IOT und Wearables beleuchtet.

Fazit

Der Quark DM1.2 und Urtopia GPT stehen für praktische Fortschritte in der Mobilität. Der kompakte und präzise Antrieb des Quark DM1.2 liefert zuverlässige Unterstützung auf unterschiedlichen Terrains und verbindet Leistung mit Effizienz. Urtopia GPT integriert eine KI-basierte Sprachassistenz in den Fahrradcomputer und bietet Funktionen wie Navigation, technische Unterstützung und Unterhaltung.

Diese Technologien zeigen, wie Mobilität durch smarte, benutzerfreundliche Lösungen weiterentwickelt werden kann, um Funktionalität und Fahrkomfort zu erhöhen.  (mr)

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