ISACA-Umfrage

Zwei Drittel der Unternehmen tappen bei Wertbeitrag ihrer IT-Investitionen im Dunkel

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Thorps Meinung bezüglich der fehlenden Verantwortung für zunehmend größere und komplexere IT-Investitionen spiegelt sich in den 49% der Umfrageteilnehmer, in denen die Verantwortung für den Return on Investment beim CIO oder IT-Manager liegt. Nur in 15% der Unternehmen liegt diese Verantwortung auf Vorstandsebene, in 11% der Fälle beim CEO und in 9% der Fälle beim Finanzvorstand. In 8% der befragten Unternehmen hat „niemand“ die Verantwortung.

Positiv zu vermerken ist laut Untersuchung, dass 76% der Umfrageteilnehmer mit dem Val IT-Framework vertraut sind; 44% der befragten Unternehmen haben ein Rahmenwerk oder Richtlinien eingeführt, um IT-Investitionen mit dem jeweils höchsten Wertbeitrag gezielt auszuwählen. Trotz der gesamtwirtschaftlichen Lage werden 30% der Unternehmen ihre IT-Investitionen in diesem Jahr erhöhen, während 14% die Ausgaben einfrieren und 13% eine Kostensenkung planen. In Großbritannien werden andere Zahlen gemeldet: nur 19% der befragten Organisationen planen erhöhte Investitionen, und 20% rechnen mit breitbandigen Kostensenkungen.

Indien hat bei Value-Management die Nase vorn

Die Vorteile, die sich Unternehmen von IT-Investitionen erhoffen, sind in erster Linie „verbesserter Kundenservice“ (35%) und „Kostensenkungen“ (24%). Überraschend ist die geringe Zahl von nur 16% der Teilnehmer, die „neue oder verbesserte Produkte und Dienstleistungen“ als Vorteil benennen. Indien nimmt global eine Sonderstellung ein: Verbesserungen im Kundenservice werden hier von 45% der Unternehmen als Hauptvorteil ihrer IT-Investitionen gesehen.

Die Umfrage zeigt die regionalen Unterschiede, besonders zwischen den traditionell westlichen Volkswirtschaften und den schnell wachsenden Staaten. Von den neun an der Befragung teilnehmenden Ländern – Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Kanada, Indien, Mexiko und USA – waren die indischen Teilnehmer am weitesten fortgeschritten im Value Management und dessen Verankerung im Kerngeschäft. 70% der befragten indischen Unternehmen verwenden bereits Rahmenwerke für die gezielte Optimierung der IT-Wertschöpfung, 57% messen den Wertbeitrag der IT in umfassender Weise.

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