Unternehmens-Benchmarking

ZVEI veröffentlicht Ergebnisse der Umfrage Jahresabschlusskennzahlen der Elektroindustrie 2009

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Umsatzerlöse und Wertschöpfung pro Mitarbeiter leicht gestiegen

Die Umsatzerlöse pro Beschäftigtem sind für die gesamte Elektroindustrie um 1,7% auf 208,5 Tausend € gestiegen. Diese Entwicklung wurde von einer Umsatzsteigerung um knapp acht Prozent sowie einem Anstieg der Beschäftigtenzahlen um knapp sechs Prozent getragen. Der Anstieg ist in der Mehrheit der Größenklassen und Branchen zu beobachten. Die Bereiche Hausgeräte und Energie weisen die höchsten Umsatzerlöse pro Mitarbeiter aus.

Für die gesamte Elektroindustrie ist die Wertschöpfung pro Beschäftigtem um 1,9% auf 98,8 Tausend € gestiegen. Die Grafik zeigt die Wertschöpfung pro Mitarbeiter für die einzelnen Branchen. (Archiv: Vogel Business Media)

Der Umsatz pro Mitarbeiter ist eine bekannte und einfach zu ermittelnde Größe. Die Wertschöpfung pro Mitarbeiter ist jedoch aussagekräftiger, da sie sich auf die erbrachte Eigenleistung des Betriebes bezieht. Die Wertschöpfung wird vereinfacht als Umsatz abzgl. Materialaufwand berechnet, wobei die Materialaufwandsquote gemäß Gesamtkosten-verfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) ermittelt wird. Die Wertschöpfung pro Beschäftigtem ist für die gesamte Elektroindustrie um 1,9% auf 98,8 Tausend € gestiegen. Dieser Trend konnte in fast allen Größenklassen und Branchen beobachtet werden. Der Bereich Hausgeräte weist die höchste Wertschöpfung pro Mitarbeiter aus (vgl. Grafik 1).

Negative Entwicklung der Renditekennziffern

Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern ist für die gesamte Elektroindustrie von 7,5 auf 6,5% deutlich gesunken und spiegelt den Beginn der wirtschaftlichen Krise im 4. Quartal des Jahres 2008 wider. Gesamtkapitalrendite und Cash Flow sind ebenfalls gesunken. Diese Entwicklung ist in fast allen Größenklassen und Branchen zu beobachten. Die höchste Umsatzrendite mit über 7% zeigen bei der Betrachtung der Größenklassen die Mittelständler (51 bis 500 Mitarbeiter). Bei der Betrachtung der Branchen weisen die Bereiche Automation und Installation die höchste Umsatzrendite auf.

Eigenkapitalquote im sechsten Jahr in Folge gestiegen

Die Eigenkapitalquote der Unternehmen ist in fast allen Branchen und Größenklassen gestiegen. Un den Bereichen Segmenten Elektronische Bauelemente und Baugruppen, Installation und Licht ist die Eigenkapitalquote mit über 41% am höchsten. (Archiv: Vogel Business Media)

Die Eigenkapitalquote ist für die gesamte Elektroindustrie deutlich gestiegen. Die Unternehmen haben die guten letzten Jahre dazu genutzt, ihre EK-Quote zu erhöhen. Die EK-Quote hat in fast allen Branchen und Größenklassen zugenommen. Die Bereiche ECS, Installation und Licht weisen mit über 41% die höchste Eigenkapitalquote auf (vgl. Grafik 2).

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