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Keine Beeinträchtigung durch Schaum, Schmutz oder Film
Auch die neuen Sensoren arbeiten kapazitiv, allerdings mit einer etwa siebenmal höheren Oszillatorfrequenz als herkömmliche kapazitive Sensoren. Außerdem kann die patentierte Auswerteelektronik mehr Informationen verarbeiten als sonst bei der kapazitiven Füllstandsmessung üblich; sie erfasst nicht nur den kapazitiven, sondern auch den konduktiven Anteil bzw. Leitwert des Mediums.
Durch die UND-Verknüpfung von Kapazitäts- und Leitwertmessung lassen sich viele bisher als unmöglich geltende Anwendungen mit kapazitiver Technik lösen. Da kompakte Medien hohe, dünne Filme des gleichen Mediums aber nur geringe Leitwerte haben, können die neuen Sensoren problemlos dünne Anhaftungen an der Behälterwand vom realen Füllstand unterscheiden. Fehlschaltungen bei nicht rückstandsfrei abfließenden Medien, etwa bei Spül- und Reinigungsmitteln, sind damit ausgeschlossen. Sinngemäß gilt das gleiche auch, wenn sich Schäume bilden oder Verschmutzungen und Anhaftungen zu kompensieren sind. Sie werden aufgrund ihres geringen Leitwerts vom Sensor nicht erkannt.
Justieren und Nachjustieren werden überflüssig
Für den Anwender bringt dieses Prinzip noch einen weiteren Vorteil: Sowohl bei der Inbetriebnahme als auch während des Betriebs müssen die Sensoren im Allgemeinen nicht justiert werden. Das gilt auch bei verschiedenen Wandstärken und Behältermaterialien. Vor allem wenn viele Sensoren eingesetzt sind, ergeben sich dadurch beachtliche Zeiteinsparungen und Fehler beim Einstellen sind natürlich ebenfalls ausgeschlossen.
Die SmartLevel-Sensoren werden in unterschiedlichen Ausführungen für den Einsatz bei Wandstärken bis über 10 mm angeboten. Das ist fast das Dreifache herkömmlicher Sensoren. In vielen Anwendungen werden dadurch aufwändige Bypässe für die Messung überflüssig. Die neuen Sensoren gibt es als Kabel- oder Steckervarianten (M8, M12) und unterschiedliche Gehäusematerialien decken die Anforderungen verschiedenster Anwendungsbereiche ab. Damit lässt sich für die Füllstandsmessung bei praktisch allen Flüssigkeiten mit Dipolcharakter eine maßgeschneiderte Lösung finden, angefangen von der Halbleiter- und Elektronikindustrie bis hin zu Lebensmittelindustrie, Chemie oder dem Sondermaschinenbau.
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