MEMS-Sensoren Zephyr OS: Einfache Sensorintegration ins IoT

Von Kristin Rinortner 1 min Lesedauer

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Ab sofort enthält Zephyr, das Mikrocontroller-Betriebssystem der Linux Foundation, Treiber für die MEMS-Sensoren von Würth Elektronik. Damit lassen sich Sensoren einfach per Software in ein Endgerät einbinden.

Firmware für IoT-Geräte: Zephyr OS enthält jetzt die Treiber für die Sensormodule von Würth Elektronik. Eine Application Note führt schrittweise durch die Integration.(Bild:  Würth Elektronik)
Firmware für IoT-Geräte: Zephyr OS enthält jetzt die Treiber für die Sensormodule von Würth Elektronik. Eine Application Note führt schrittweise durch die Integration.
(Bild: Würth Elektronik)

Würth Elektronik hat kompakte IoT-Sensoren im Produktportfolio, zu denen beispielsweise Feuchtigkeitssensoren, Temperatursensoren, ein 6-Achsen-Gyroskop und Beschleunigungssensor oder Absolutdruck- und Differenzdrucksensoren gehören. Alle Sensoren sind durch wählbare Messbereiche und Datenraten vielseitig einsetzbar und liefern zur leichteren Integration bereits kalibrierte und abgeglichene Daten für anwendungsspezifische Einsatzgebiete.

Dank der im Quellcode von Zephyr hinterlegten Treiber und den jetzt veröffentlichen Anwendungshinweisen ist die Integration von Sensoren in ein Endgerät mühelos. In der Application Note ANR034 gibt es eine Anleitung, wie sich ein Sensor in wenigen Schritten softwareseitig in ein Endgerät einbinden lässt.

Flexible Hardwarenutzung

Das herstellerunabhängige Betriebssystem Zephyr hat den großen Vorteil, dass die Firmware, die damit entwickelt wird, ohne Änderungen auf verschiedenen Hardware-Plattformen genutzt werden kann. Das stellt angesichts zum Teil schwer verfügbarer Halbleiter einen großen strategischen Vorteil dar.

Eine große Zahl von IC-Herstellern haben ihre Hardwarebeschreibungen bereits in Zephyr hinterlegt. Darüber hinaus engagieren sich in der Open-Source-Community, die die Software pflegt, Unternehmen wie NXP, Nordic Semiconductor, ST Micro Electronics, Intel und andere.

Zephyr enthält nicht nur Betriebssystemfunktionen wie Multithreading und dynamische Speicherzuweisung, sondern bietet auch viele Funktionen für den Betrieb externer elektronischer Komponenten wie Sensoren, Displays und Funkmodule. Neben Sensortreibern sind auch die Informationen im Zephyr-Betriebssystem hinterlegt, die zur Entwicklung von Firmware für Funkmodule von Würth Elektronik benötigt werden.

Da Kommunikationslösungen ein wichtiger Bestandteil von IoT-Projekten sind, bietet Würth Elektronik hierzu einen Firmware-Entwicklungsservice und Unterstützung bei der Zertifizierung kundenspezifischer Funktechnik. (kr)

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