Automatische Testsysteme Worauf es bei der Verschaltung von Spannungen ankommt

Autor / Redakteur: Dale Cigoy* / Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Um eine geeignete Schaltfunktion für ein automatisches Testsystem zu entwickeln, müssen Art der Signale und Tests bekannt sein. Der Absolutwert und die Impedanz der zu verschaltenden Spannungen sind wichtige Kriterien. Wir zeigen Ihnen verschiedene Konstellationen.

Anbieter zum Thema

Bei Applikationen von 1 bis 200 V wird vorwiegend ein Voltmeter oder eine Spannungsquelle auf mehrere Bauteile geschaltet, wie Batterien, elektro-chemische Zellen, Schaltungen oder Thermoelemente.

Verschaltung eines Voltmeters auf mehreren in Reihe geschaltete Quellen:

Das Bild 1 zeigt das Verschalten eines Voltmeters auf insgesamt 30 in Reihe geschaltete Spannungsquellen. Um einen Kurzschluss zwischen einer oder mehreren Zellen zu vermeiden, muss der aktuelle Kanal erst geöffnet werden, bevor der nächste geschlossen werden kann. Zudem sollten Sicherungen in Reihe zu den Spannungsquellen eingefügt und der maximal erlaubte Spannungswert der Karte sollte nicht überschritten werden.

Bild 1: Verschaltung eines Voltmeters auf mehrere in Reihe geschaltete Quellen (Archiv: Vogel Business Media)

In diesem Beispiel hat jede Quelle eine Spannung von 12 V, so dass sich eine Gesamtspannung von 360 V ergibt. Damit ist eine Karte mit einer spezifizierten Spannung von Kanal zu Kanal und einer maximalen Nennspannung von mindestens 500 V wünschenswert.

Verschaltung einer Spannungsquelle auf mehrere Lasten:

Bild 2: Verschaltung der Spannungsquelle auf mehrere Lasten (Archiv: Vogel Business Media)

Das Bild 2 zeigt die Verschaltung einer einzelnen Spannungsquelle auf mehrere Lasten. Wenn zwei oder mehr Lasten mit der Quelle verbunden werden, kann die Spannung an den Lasten kleiner sein als erwartet. Dies wird durch den Spannungsabfall auf Grund der gemeinsamen Impedanzen verursacht. Bei weitere Lasten steigt der Gesamtstrom und damit der Spannungsabfall.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:330993)