Messdaten loggen Wie sich Maschinen geschickt überwachen lassen
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Einfach die Maschine überwachen: In der Smart-Power-Box EP9224 von Beckhoff steckt Power: Es lassen sich vier EtherCAT-Box-Spannungsversorungszweige anschließen. In jedem 24-V-Versorgungszweig der Smart-Power-Box wird der Stromverbrauch für die Steuer- und die Peripheriespannung überwacht, begrenzt und gegebenenfalls auch abgeschaltet.
Die Eingangsspannungs- und Stromwerte sowie alle Ausgangsströme können per EtherCAT als Prozessdaten an die Steuerung übergeben und ausgewertet werden. Im Fehlerfall lässt sich ein kontinuierliches Data-Logging abrufen, um so die Fehlerursache besser eingrenzen zu können. Hierzu werden in einem Ringpuffer die jeweils 40 letzten Werte von Eingangsspannung bzw. -strom, des Ausgangsstroms je Kanal, des Warning-Levels I²t sowie der internen Temperatur abgelegt. Erfasst werden diese Informationen je nach Bedarf alle 1, 10, 25, 100 oder 1000 ms.
Die Strom- und Spannungsmessung sowie das Data-Logging ergeben einen tief gehenden Einblick in die Maschine, was zu einem deutlich vereinfachten und beschleunigten Service führt. So minimiert die Überwachung der aktuellen Stromwerte die Reaktionszeiten auf etwaige Störungen. Die Transparenz in der Anlage und damit das frühzeitige Erkennen abweichender Maschinenzustände liefert als Condition Monitoring zudem die optimale Grundlage für eine vorbeugende Wartung.
Günstige Anlagenverdrahtung inklusive
EtherCAT-Box-Module in Schutzart IP 67 nutzen für die Stromversorgung typischerweise M8-Steckverbinder, die sich allerdings nur für einen maximalen Strom von 4 A eignen. Daher kann die Versorgung bei Modulen mit vielen Ausgängen unter Umständen nicht mehr einfach durchgeschleift werden. Eine weitere Einschränkung betrifft die Leitungslänge, denn die M8-Steckverbinder lassen sich nur bis zu 0,34 mm² Leitungsquerschnitt verwenden. Dadurch ergibt sich bei größeren Entfernungen ein deutlicher Spannungsabfall.
Die Smart-Power-Box ist mit 7/8-Zoll-Steckverbindern ausgestattet: Bei Leitungsquerschnitten von 1,5 und 2,5 mm erlaubt sie einen Summenstrom von 16 A je Steuer- und Peripheriespannung. Kurzzeitig sind sogar wesentlich höhere Anlaufströme der Ausgänge zulässig, sodass das fehlerfreie Einschalten der angeschlossenen Geräte gewährleistet ist. Dies ergibt im Feld eine gegenüber den sonst notwendigen zusätzlichen Klemmenkästen mit Sicherungen deutlich einfachere und kostengünstigere Anlagenverdrahtung.
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