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Cross Docking in der Praxis

Im Jahr lassen sich heute allein mehrere Millionen Boxen wesentlich schneller entladen, umschlagen, kommissionieren und für die Distribution zum Handel wieder beladen. Bei einer so großen Warenmenge ist die schnelle Abwicklung der Boxen das A und O. Hoch automatisiertes, Scanner-gestütztes Cargo Handling innerhalb des Hubs sorgt für die notwendige vollständige Übersicht. Durch die Interaktion mit dem TMS kann die Scan-Software ohne Medienbrüche auf den aktuellen Datenbestand zu den beauftragten und versendeten Gütern zugreifen.
Der Austausch von Sendungs-, Status- und Rechnungsdaten erfolgt per EDI. Bei fehlenden oder überzähligen Boxen erscheint automatisch eine Fehlermeldung auf den Scan-Geräten. Abweichungen lassen sich dadurch sofort aufklären und mit den Produzenten besprechen.
Im Outbound-Bereich der Hubs lassen sich alle versandfertigen Boxen schnell und nach definierten Kriterien länderrein oder kundenrein optimieren und zusammenstellen. Alle benötigten Transportdokumente für den Ausgangstransport stellt das TMS bereit und gewährleistet, dass sich die Supply-Chain-Partner und das auftraggebende Unternehmen den jeweiligen Zollvorschriften gemäß verhalten. Nach Abschluss stehen dem Auftraggeber und den Dienstleistern immer alle relevanten Daten zur Verfügung.
Unternehmen profitieren von der Transparenz der Warenströme
„Der Einsatz des inet TMS zahlt sich für den Elektronikriesen gleich mehrfach aus“, betont Lois Kerber. „Mit Hilfe der IT-Instanz kann er seine Warenströme Cross Docking-optimiert über einen Cluster laufen lassen und auf diese Weise große Bündelungseffekte erzielen. Dadurch sinken sowohl der Ressourcen- als auch der Abwicklungsaufwand dauerhaft. Das Unternehmen profitiert dabei von der vollständigen Transparenz und weiß stets, welcher Dienstleister gerade welche Produkte zu welchem Ziel fährt. Das TMS unterstützt darüber hinaus ein lückenloses Track and Trace, das durch Scannen der einzelnen Packstücke bei jedem Prozessschritt ermöglicht wird.“
Dieser Nachvollziehbarkeit kommt angesichts der hohen Preise und der Empfindlichkeit der transportierten Güter im Falle von Verlust oder Schaden entscheidende Bedeutung zu. Die Statusinformationen sind online einsehbar und auch für Analysen der Turnaround time, der Service Level Agreements (SLA) mit Dienstleistern und damit dem Monitoring weiterer Kennzahlen wichtig. Die SLAs mit diversen Dienstleistern und Kunden werden durch das Cross-Docking-Distributionsmodell gesichert und durch das Reporting dokumentiert.
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