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Der richtige Umgang mit ESD-empfindlichen Bauteilen

Elektronikdistributoren müssen z.B. bei elektronischen Modulen und empfindlichen Bauteilen auch berücksichtigen, dass das Auftreten und die Risiken elektrostatischer Entladungen (ESD) minimiert werden. ESD-Handhabungsrichtlinien wie die DIN EN 61340-5-1 werden in Conrads neuem Bereich EPA (Electrostatic Protected Area) sowie in der gesamten Lieferkette nachweislich erfüllt.
In diesem abgesperrten Bereich kommt Standardausrüstung wie Antistatik-Handgelenksbänder, Handschuhe, ESD-konforme Kleidung und Erdungsmatten zum Einsatz. Desweiteren werden Schulungen für alle Mitarbeiter durchgeführt, die mit der Handhabung und dem Transport elektronischer Bauteile oder Baugruppen betraut sind. Denn viele Halbleiter- und Elektronikbauteile sind besonders ESD-empfindlich, sodass sich eine entsprechende Schulung aller Mitarbeiter, die in diesem Umfeld tätig sind, bezahlt macht.
Dazu zählen nicht nur die Arbeiter, sondern jeder, der in irgendeiner Weise, direkt oder indirekt mit empfindlichen Bauteilen in Berührung kommt. In der gesamten Lieferkette sollte jedes Unternehmen, das elektronische Bauteile handhabt, professionelle Standards umsetzen und höchste Qualität und Zuverlässigkeit garantieren. Dazu zählt auch die deutliche Kennzeichnung von ESD-Bereichen durch Warnschilder bzw. Abgrenzungen und Zugangskontrollsysteme.
Akkurate ESD-Handhabung über die gesamte Lieferkette hinweg
Eine genaue und sorgfältige ESD-Handhabung in der gesamten Lieferkette – vom Hersteller über den Distributor bis hin zum Einzelhändler – ist entscheidend, um Kunden so zufriedenzustellen, dass die Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Endprodukte nicht beeinträchtigt wird.
Irreparable Schäden sorgen für einen schlechten Ruf aller Beteiligten in der Lieferkette. Lieferboxen und Verpackungen mit einer Abschirmung gegen statisches Aufladen sind daher ein Muss bei der Lagerung und beim Transport empfindlicher Elektronikbauteile und Leiterplatten.
Zu den weiteren Dienstleistungen, die von Entwicklern und MRO-Spezialisten zunehmend erwartet werden, zählen die Kundenspezifizierung und Personalisierung von Leiterplatten oder die Lieferung von Prototypen und Kleinmengen bis 50 Boards.
Kundenspezifische Leiterplatten, Kleinmengen, Kalibrierung
Conrad verzeichnet daher eine wachsende Nachfrage nach seinem PCB- und SMD-Schablonenservice. Immer mehr Kunden wollen ihre Leiterplattenspezifikationen über den eigens zur Verfügung gestellten Online-Konfigurator selbst festlegen. Hinsichtlich des Wartungsaspektes sollte ein Qualitätsanbieter eine Gewährleistung bzw. Garantie von einem bis fünf Jahre und darüber hinaus bieten. Obwohl Elektronikbauteile nach höchsten Standards gefertigt werden, können sie ausfallen. Einzelhändler und Endkunden können sich darauf verlassen, dass dann ein zuverlässiger Reparatur- und Austauschservice zur Verfügung steht.
Ein weiterer Service, der bestimmte Distributoren von anderen unterscheidet, ist die Kalibrierung. Conrad bietet diesen Service für verschiedene Mess-, Test- und Diagnosegeräte – Neugeräte ebenso wie solche, die Kunden bereits besitzen. Ob zum Kaufzeitpunkt oder später, Conrads Kalibrierservice entspricht den ISO-Standards sowie den Richtlinien des Deutschen Kalibrierdienstes (DKD), die seit 2009 von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) überwacht werden. Conrad kalibriert und rekalibriert verschiedene Geräte für die Elektrotechnik, Mechanik, Messtechnik und die Physik.
Conrads Quality Center für kontinuierliche Verbesserungen

Conrad ist sich dieser ständig wechselnden Anforderungen bewusst und hat deshalb das Conrad Quality Center (CQC) gegründet, um eine Qualitätssicherung und kontinuierliche Verbesserung seiner Produkte und Prozesse zu garantieren. Ein großes Produktangebot zu wettbewerbsfähigen Preisen und eine schnelle Lieferung reichten vielleicht im 20. Jahrhundert noch aus – der Markt heute verlangt jedoch mehr.
Es ist daher keine Übertreibung zu behaupten, dass jeder Distributor, der nicht gewillt ist, einige oder alle der in diesem Beitrag genannten zusätzlichen Dienstleistungen anzubieten, seinen Kundenstamm nicht halten, geschweige denn, neue Kunden hinzugewinnen kann. Was zuvor als unbekannt oder als Extradienstleistung im Beschaffungswesen, bei der Lieferung und Wartung von Elektronikkomponenten eingestuft wurde, ist heute die Norm in einem sehr wettbewerbsgeprägten und anspruchsvollen Geschäftsumfeld.
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