ASM Assembly Systems Weltmarkt für Bestückungssysteme verzeichnet leichten Aufwärtstrend
Nach rückläufigen Zahlen in der zweiten Jahreshälfte 2011 sehen Marktanalysten von SIPLACE Anzeichen für einen Aufschwung. Speziell in China ziehen die Bestellungen und Auslieferungen wieder an.
Anbieter zum Thema

Im ersten Quartal des laufenden Jahres verzeichnete SIPLACE, der Münchner Spezialist für Bestückungsssysteme, gegenüber den letzten drei Monaten des Jahres 2011 lediglich einstellige Zuwachsraten bei den Auslieferungen. Im zweiten Jahresviertel 2012 stiegen die Auslieferungen im Vergleich zum Vorquartal jedoch um das Fünffache.
China ist besonders bedeutsam, da die Volksrepublik etwa 50 Prozent des weltweiten Marktes für SMT-Geräte (Surface Mount Technology) ausmacht. Die Zahlen für die Volksrepublik zeigen in diesem Quartalsvergleich dreimal so starke Zuwächse wie der Rest der Welt. Für die SIPLACE-Analysten zeigt dies, dass insbesondere der chinesische Markt die aktuelle Entwicklung vorantreibt.
Positiv bewertet der Münchner Bestückungsspezialist auch die Ergebnisse aus dem Rest Asiens sowie aus Nord- und Südamerika. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent vermeldete SIPLACE bei den Auslieferungen ein Wachstum von 28 Prozent sowie einen gestiegenen Marktanteil. Dort trägt vor allem die SX-Geräteserie zu den erfolgreichen Resultaten bei.
Als Wermutstropfen ist zu sehen, dass der Negativtrend in Europa bisher nur leicht verlangsamt werden konnte. Der Grund dafür ist primär in der Unsicherheit zu suchen, die die Euro-Krise mit sich bringt. Zudem bleiben die Gesamtzahlen für 2012 noch unter dem Niveau des Vorjahrs.
Dennoch sagt Stephanie Pepersack, Verantwortliche für Market Intelligence bei SIPLACE: „Wir sehen das Glas im Weltmarkt für SMT-Equipment halbvoll. Auch wenn Risiken bleiben, so zeigt der Trend insbesondere in China gegenüber der zweiten Hälfte 2011 klar nach oben. Das bestätigt unsere im Herbst 2011 erstellten mittelfristigen Prognosen. Wir sehen zudem Anzeichen, dass Südostasien sowie Nord- und Südamerika diesem Trend in der zweiten Jahreshälfte 2012 folgen werden.“
Nicht so positiv bewertet Pepersack den Europa-Trend: „Nur für Europa bleiben wir angesichts der regionalen Probleme skeptisch in Hinblick auf eine ähnlich baldige Trendumkehr zum Positiven."
(ID:35052930)