Intel-Boards der 6. Gen.

Was ein aktueller Industrie-PC bieten muss

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Neue CPU Sockel, DDR4, verbesserte HD530-Grafik

Bei der Technologie der Skylake-Prozessoren hat sich einiges getan. Zunächst wird der DDR4-Arbeitsspeicher mit 2133 Megahertz unterstützt.

Zwar können unter der Skylake-Plattform auch weiterhin DDR3-Speicher mit einer maximalen Taktrate von 1600 Megahertz eingesetzt werden, aber gerade für Industriekunden lohnt sich der Umstieg:

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DDR4 bringt deutlich mehr Performance und auch eine erhöhte Langlebigkeit. Im Vergleich zu DDR3 wird mittelfristig gesehen auch der Preis günstiger ausfallen, sobald sich DDR4 als Standard-Technologie im ersten Halbjahr 2016 etabliert haben wird.

Anstelle des LGA1150 ist der CPU-Sockel nun LGA1151. Die Skylake-Prozessoren sind nach den neuesten Typen der fünften Generation Core-Prozessoren (Codename: Broadwell) bereits die zweite Generation, die eine feine 14-Nanometer-Struktur nutzt.

Dies hat den Vorteil, dass sie auf gleicher Fläche mehr Schaltungen erlaubt, wobei sich gleichzeitig Schaltwege und –zeiten verringern. So kann die CPU schneller arbeiten und hat zudem einen geringeren Leistungsverbrauch.

Für Industriekunden bedeutet dies, dass sie die Boards bei weniger Energieverbrauch in einem höheren Temperaturbereich einsetzen können. Auch die Kühlung ist einfacher zu handhaben. Des Weiteren hat Intel die Funktionseinheiten auf dem Prozessor überarbeitet. Der Cache kann nun beispielsweise bis zu 8 Megabyte fassen.

Eine weitere Neuerung ist die HD530-Grafik. Die neue Grafikeinheit verspricht ebenfalls hohe Performance beispielsweise beim Abspielen und Bearbeiten von Videos bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch. So verbraucht der Prozessor bei der Wiedergabe eines Videos im MP4-Format beispielsweise nur ein Watt.

Industriemainboards mit Skylake-Plattform

Bereits im Herbst 2015 hat Fujitsu die ersten Boards mit der neuen Generation der Intel-Prozessoren gelaunt. Nach µATX-Mainboards aus der Classic-Desktop- und Extended-Lifecycle-Serie sind nun auch Modelle speziell für den Einsatz in der Industrie auf dem Markt.

Diese Boards im ATX- und µATX-Format sind für den Dauerbetrieb geeignet, haben einen erweiterten Temperaturbereich von 0° bis 60° Celsius und haben einen Lebenszyklus von fünf Jahren. Strikte Revisionskontrollen und konsequentes Lifecycle-Management sowie umfangreiche Dokumentationen und Zertifizierungen machen die Boards industrietauglich.

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