Cooling-Trends 2013

Wärmemanagement für Elektronik, Leistungselektronik und IT

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Schwerpunkt Simulation

Entwärmung mit Flüssigmetall und magnetischer Umwälzpumpe
Entwärmung mit Flüssigmetall und magnetischer Umwälzpumpe
(Bild: Qpedia)
Ein besonderer Schwerpunkt ist die thermische Simulation. Damit lässt sich das Entwärmungsproblem schon vor Beginn der Serienfertigung sehr gut eingrenzen. Das Strömungsverhalten von Luft und Flüssigkeiten ist sehr komplex und daher nur näherungsweise optimiert.

Simulationsverfahren, wie CFD (Computational Fluid Dynamics) simulieren unter Berücksichtigung der geometrischen und physikalischen Eigenschaften eines elektronischen Systems die Dynamik des Wärmestroms.

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Außergewöhnliche Entwärmungsmethoden

Seit zwei Jahren betreibt Facebook ein großes Rechenzentrum in Lulea. Schweden. Dort ist es fast immer sehr kalt. Die Außenluft kann ohne Vorkühlung zur Entwärmung genutzt werden. Elektrizität aus Wasserkraft ist genügend vorhanden, seitdem die dort früher ansässige Stahlindustrie ihren Betrieb eingestellt hat. Die Planung und weltweite Ausschreibung hatte zwei Jahre gedauert.

Einer der beratenden Ingenieure schätzt, dass in einem typischen Rechenzentrum nur 40 Prozent der eingesetzten elektrischen Energie als Rechenleistung genutzt wird. Der Rest wird für Kühlung/Entwärmung und für ausfallsichere Stromversorgung benötigt. Ähnliche Projekte gibt es bei anderen großen Leistungsverbrauchern in der IT-Industrie, die nicht zwingend an geografische Standorte gebunden sind.

Einige leistungsfähige Handgeräte (Smartphones) werden mit der Wärmerohrtechnik (heat pipes) entwärmt. Das wird von den Marketingmanagern als flüssigkeits- oder wassergekühltes Smartphone angepriesen.

Gewöhnliche und einige ungewöhnliche Entwärmungstechniken werden auf den Cooling-Days übersichtlich und im Detail präsentiert. Damit sind Sie auf dem neuesten Stand der Technik.

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