Messkarten Von ISA über PCI/PXI hin zu USB

Redakteur: Sabine Grothe

Es ist eine großartige Leistung, in der Elektronikbranche eine Unternehmung 40 Jahre mit Erfolg zu führen; daher gratulieren wir dem Team der ELEKTRONIKPRAXIS ganz herzlich, sagt Albert Meilhaus,...

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Es ist eine großartige Leistung, in der Elektronikbranche eine Unternehmung 40 Jahre mit Erfolg zu führen; daher gratulieren wir dem Team der ELEKTRONIKPRAXIS ganz herzlich, sagt Albert Meilhaus, Geschäftsführer des gleichnamigen PC-Messkarten-Herstellers aus Puchheim bei München. Als der Hersteller vor knapp 30 Jahren den Messtechnik-Markt betrat, gab es bereits einige Elektronik-Fachzeitschriften. Die ELEKTRONIKPRAXIS spielte von Anfang an eine wichtige Rolle für die Messtechnikprofis, um die Produkte und Dienstleistungen des Herstellers öffentlich zu begleiten.Wir bedrucken zwar kein Papier, aber im weitesten Sinne drucken wir unsere Ideen auf Leiterplatten, mit denen der Anwender seine Messungen und Steuerungen vornehmen kann, verweist Albert Meilhaus, Geschäftsführer der Meilhaus Electronic GmbH, auf das Portfolio seines Hauses. Den Auftakt zur Messkarten-Entwicklung bildete 1988 u.a. die Multifunktionskarte ME-30, eine Einsteckkarte für den Rechner XT von IBM mit einem 8-Bit-ISA-Bus zur Prozesssteuerung und für F&E-Anwendungen. Bestückt mit einem 26-kHz-12-Bit-ADC, bot die Karte 16 Single-ended analoge Eingangskanäle, vier Analogausgänge, 24 Digital-I/O sowie drei 16-Bit-Zähler. Sechs Jahre später wurde sie als überarbeitete 16-Bit-ISA-Version (ME-300) in den Katalog des Herstellers aufgenommen. Bereits damals besaß sie zum ersten Mal eine Optoisolation des AD-Teils vom Rest der Karte. Nachdem ab 1997 der 32 Bit breite Standardbus PCI den ISA-Bus zunehmend verdrängte, mauserte sich die Karte zur ME-3000 mit einem schnellen 500 kHz starken 12-Bit-ADC.Weil im Laufe der Zeit für industrielle Anwendungen zunehmend die Systembusse CompactPCI und PXI an Bedeutung gewannen, designte der Hersteller seine Messkarten auch für diese Busse um. So gibt es seit 2003 die betriebs- und störsichere 16-Bit-Kartenfamilie ME-FoXX (alle E/A-Kanäle sind komplett optoisoliert. Zur Signalwandlung dienen schnelle 500 kHz, hochauflösende 16-Bit-ADCs bzw. DACs. Weil gegenwärtig die Anwender immer stärker auch den USB-Bus nutzen, arbeitet der Hersteller derzeit intensiv an der Umsetzung der Kartenschnittstelle für diesen Bus.Meilhaus ElectronicTel. +49(0)89 8901660

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