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Ein großes Sortiment für die industrielle Lösungen
Mit der im Herbst 2012 vorgestellten Kameraplattform D3 geht die Erfolgsgeschichte in das nächste Jahrzehnt. Neben höherer Performance und mehr Speicherkapazität bietet die D3 durch eine erweiterte Anzahl von Key-Features noch mehr Flexibilität und Freiheitsgrade. VRmagic Imaging bietet eine breite Palette an Komponenten für Bildverarbeitung in Industrie und Wissenschaft. Über die USB-Kameras hinaus gibt es externe Analog-Digital-Konverter bis hin zu programmierbaren intelligenten Kameras, die mit einem eigenen Linux-Betriebssystem autark arbeiten.
Alle Kameras sind im Gehäuse und als OEM-Varianten erhältlich (von Sensorplatinen bis zu Sonderbauformen und Multisensor-Kameras). Die einzelnen Module lassen sich nach dem Baukastensystem individuell zusammenstellen.
Ergänzt wird das Produktangebot durch Entwicklungssoftware zur Integration und Programmierung der Komponenten. Das Software Development Kit ermöglicht es, alle Kameraeigenschaften über eine grafische Benutzeroberfläche anzusteuern; alle Komponenten nutzen die gleiche API.
Im zweiten Geschäftsbereich entwickelt VRmagic Virtual-Reality-Simulatoren für die Aus- und Weiterbildung in der Augenheilkunde. Mit dem Augenchirurgie-Simulator Eyesi Surgical können Eingriffe am vorderen und hinteren Augenabschnitt trainiert werden. Mit Eyesi Indirect stellt VRmagic einen Trainingssimulator für die binokulare indirekte Ophthalmoskopie (Augenspiegelung) vor. Die integrierte VR-Technologie ermöglicht eine äußerst realistische Simulation des Gewebeverhaltens im Augeninnenraum in Echtzeit. Mit Eyesi Indirect ist eine Vielzahl unterschiedlicher Pathologien für das Diagnosetraining ständig verfügbar. Chirurgische Eingriffe können an Eyesi Surgical wiederholt trainiert werden - vor dem Einsatz im OP.
Neuer Trainingssimulator für die direkte Ophthalmoskopie
Ein weiteres System, der Eyesi Direct Ophthalmoscope Simulator wurde kürzlich auf der weltweit größten Konferenz zum Thema Simulation im Healthcare-Bereich einem internationalen Fachpublikum präsentiert (IMSH in Orlando). Mit Eyesi Direct hat nun das Mannheimer Unternehmen bereits den dritten Simulator entwickelt, der das gängige Lehrangebot im Fachbereich Medizin um eine standardisierte und qualitätsgesicherte Trainingsmethode erweitert.
Medizinstudenten und Ärzte in der Facharztausbildung können mit Eyesi Direct die direkte Ophthalmoskopie unabhängig vom Klinikalltag und dem dort vorhanden Patientenaufkommen trainieren. Darüber hinaus gewährleistet der neue Simulator, dass alle Nutzer, die erfolgreich Trainingskurse an diesem System absolviert haben, über definiertes Wissen und Fähigkeiten verfügen.
Die direkte Ophthalmoskopie simuliert Eyesi Direct äußerst realitätsnah. Beim Blick durch das Ophthalmoskop sieht der Nutzer einen virtuellen Patienten und die wirklichkeitsgetreu Simulation des jeweils sichtbaren Netzhautabschnitts. Der Lernerfolg von Eyesi Direct beruht auf einem in enger Zusammenarbeit mit Kliniken und Universitäten entwickeltem Curriculum, dem das Konzept des zielgerichteten Übens zu Grunde liegt.
Die Lerninhalte sind in aufeinander aufbauende Module mit Kursen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades eingeteilt. Unmittelbar nach jeder virtuellen Untersuchung erhält der Nutzer eine objektive Auswertung seiner Leistung. Studierende können so ohne Betreuung und ihrem individuellem Leistungsstand entsprechend mit Eyesi Direct trainieren und ihre Fertigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich erweitern. Da alle Trainingsdaten gespeichert werden, erhalten Lehrende einen genauen Überblick über die Lernfortschritte ihrer Studenten. Das auf diese Weise strukturierte Lernen ist, so Schill, besonders effizient und kostengünstig. Das Curriculum wurde auf die Bedürfnisse von Medizinstudenten aller Fachbereiche abgestimmt und enthält eine Auswahl verbreiteter Pathologien. Für die Zukunft ist geplant, Curricula für einzelne Fachbereiche wie etwa die Neurologie zu konzipieren.
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