Fachsymposium Mikrosystemtechnik

Vom autonomen Fahren bis zum Lab-on-a-Chip für die Medizin

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Gedruckten Datenspeicherzellen aus Siliziumoxid

Weitere Themen waren Systemintegration, Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik, Eingebettete Systeme, Sensorik und Intelligente Sensorsysteme, Fertigungstechnik, Medizintechnik, Industrie 4.0. So präsentierte Prof. Dr. Christina Schindler (Hochschule München) ihre Forschungsergebnisse zu gedruckten Datenspeicherzellen auf Basis von Siliziumoxid.

Wie durch das Messen von Schwingungsdetektion die Maschinendiagnostik und -verfügbarkeit erhöht werden kann, verdeutlichte Christian Seliger (TURCK duotec, Grünhain-Beierfeld). Ein gemeinsames Forschungsprojekt zum Detektieren von Strukturschäden in Faserverbundwerkstoffen mit demontierbarer Sensorik stellten Florian Riesberg (AMITRONICS GMmbH, Seefeld) und Stephan Jobstmann (Hochschule Landshut) vor. Besonders sparsame TMR-Sensoren (Tunnel magnetoresistiv) und ihre Einsatzmöglichkeiten präsentierte Glenn von Manteuffel (Sensitec, Lahnau) vor.

Kostensparende Ansteuerung gedruckter Elektrolumineszenz-Displays

Ein verbessertes, automatisiertes System zum Messen und Charakterisieren von Flüssigkeiten auf Basis einer oszillierenden Blase zeigte Dominik Stadler (Ostbayerische Technisch Hochschule Regensburg). Prof. Dr. Ivanov (Hochschule Landshut) stellte die vereinfachte, kostensparende Ansteuerung gedruckter Elektrolumineszenz-Displays vor, die auch auf dem Gebiet der gedruckten Elektronik eingesetzt werden können.

Die Möglichkeiten von Niederdruckplasmen zum Reinigen und Behandeln von Oberflächen, das besonders in der Medizintechnik, verdeutlichte Robert Hammer (PVA Metrology & Plasma Solutions, Kirchheim). Eine Mikromontageanlage, die komplett teleoperiert verwendet werden kann und damit große Vorteile gegenüber der manuellen Montage bietet, zeigte Manuel Mikczinski (OFFIS e.V., Oldenburg).

Einige der gezeigten Entwicklungen können Bausteine für den Einsatz in der vernetzten Industrie 4.0 bilden. Besondere Herausforderungen stellen hier Themen rund um die vernetzte Kommunikation, standardisierte Schnittstellen und die Identifikation jeder einzelnen Produktions-Komponente dar, wie Hans Mayer (znt Zentren für Neue Technologien, Burghausen) verdeutlichte.

Die Konfiguration und Identifikation von voll integrierten Automatisierungskomponenten präsentierte Benjamin Brandenbourger (fortiss, München), Maschinensteuerung mit Webtechnologien führte Ulrich Kiermaier (Mixed Mode, Gräfelfing) am Beispiel eines in einem Studienprojekt entstandenen automatisierten Sortierers vor, der Legosteine nach Größe und Farbe unterscheidet.

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