Signalerfassung Volljähriger MOPS misst über Ethernet

Redakteur: Sabine Grothe

Der MOPS ist weder ein Hund, noch ein pummeliger Teenager, sondern ein universelles Messsystem, das inzwischen 18 Lenze zählt. Laut Hersteller, die CAESAR Datensysteme, ist das Instrument trotzdem...

Anbieter zum Thema

„MOPS“ steht für modulares, prozessgesteuertes Signalerfassungssystem und ist laut Hersteller „seit bald zwanzig Jahren eines der universellsten Messsysteme auf dem Weltmarkt“. Damit das künftig auch so bleibt, hat die CAESAR Datensysteme GmbH aus München das Gerät nun mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet. „Diese Schnittstelle erlaubt es dem Anwender, die Messdaten mehrerer MOPS-Systeme simultan an einen Rechner zu übertragen, ohne an Summen-Datenrate zu verlieren“, sagt Hennig Pöschl, Geschäftsführer bei CAESAR Datensysteme. So könne man nun bei Vielkanalaufgaben mehrere MOPS-Systeme kaskadieren, ohne zusätzliche Module (Master/Slave) in die Systeme integrieren zu müssen. Der Grund: „Der Datenkonzentrator ist eine kleine Sammelbox mit eigener Intelligenz, die für eine optimale Synchronisierung sorgt“, erläutert der Firmenchef.Damals wie heute zeichnet sich das System dadurch aus, dass seine Kanäle beliebig ausbaubar sind. Inzwischen kann der Anwender bis zu 1024 Kanäle kontinuierlich erfassen und steuern. Die max. programmierbare Abtastrate pro System liegt bei 170 000 Messwerte/s. Pöschl verweist darauf, dass sich nahezu alle gängigen Sensoren (z.B. für DMS, ICP, Temperatur, Beschleunigung, Druck, Moment, Kraft, Weg, Ladung oder Drehzahl) an das System anschließen ließen. Und weil der Anwender die Messparameter stufenlos einstellen könne, ließe sich auch eine optimale Auflösung der Messwerte erzielen - „bei einer tatsächlichen Auflösung von 16 Bit“. Programmierbare aktive Filter runden die Einstellmöglichkeiten ab.Konzipiert ist das Instrument für vielfältige Messaufgaben, vor allem aber für den Einsatz am Prüfstand, mobil im Kfz oder als FFT-Analysator. Dafür verfügt das modulare System bereits seit etlichen Jahren über „Plug & Play“, um beliebige Erweiterungen durch einfaches „Dazu-Stecken“ aktueller Module zu gewährleisten. „Unser System ist daher heute schon bereit für neue, in den Startlöchern stehende BUS-Systemverbindungen wie Industrial Ethernet“, schließt Pöschl, „wir sind gespannt, welches Konzept sich weltweit durchsetzen wird.“

(ID:176320)