SPOERLE direct Voller Optimismus ins fünfte Jahr

Redakteur: Sabine Grothe

SPOERLE ELECTRONIC ist ein klassischer Breitbanddistributor, der auf den ersten Blick nichts mit der Katalogdistribution gemein hat - wäre da nicht „SPOERLE...

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SPOERLE ELECTRONIC ist ein klassischer Breitbanddistributor, der auf den ersten Blick nichts mit der Katalogdistribution gemein hat – wäre da nicht „SPOERLE direct“. Als das Unternehmen seinen speziellen Vertriebskanal für Kunden mit kleinem oder mittleren Bedarf an elektronischen Bauelementen vor knapp vier Jahren gründete, machten Skepsis und Bedenken die Runde. Doch inzwischen hat der Distributor diese zusätzliche Möglichkeit des Bauteile-Shoppings etabliert und Dependancen in Österreich, der Schweiz, Holland und Belgien aufgebaut.Seit Gründung der Vertriebsorganisation SPOERLE direct im Januar 2002 nutzen nach Auskunft des Dreieicher Distributors bereits über 30 000 Kunden aus Zentraleuropa die schnelle Bedarfsabwicklung am Telefon. „Als wir SPOERLE direct ins Leben gerufen haben, stützte sich das Konzept auf die Überlegung, jene Kunden schnell und unkompliziert zu bedienen, die von anderen ‚Big-Playern’ zu den Kataloghäusern verwiesen wurden“, sagt Michael Löwe, Director Telesales bei SPOERLE direct, „seitdem haben wir unser Angebot schrittweise ausgebaut und den Bedürfnissen unserer Kunden angepasst.“ Das Unternehmen gelangte zu der Erkenntnis, dass die Anzahl der elektronischen Anwendungen in der Industrie auch in Zukunft stetig steigen würde und dass die Marktteilnehmer nach einem Partner suchten, der nicht nur alle Vorteile eines Broadline-Distributors gewährleisten würde, sondern auch dort beratend tätig sein könnte, wo sich der Kunde beim klassischen Katalogdistributor unzureichend betreut fühlte.Tagesaktuelle Preise für 284000 BauelementeDas Konzept sieht tagesaktuelle Preise und günstige Einkaufskonditionen vor und verspricht den unbegrenzten Zugriff auf die gesamte Produktpalette der Arrow-Central-Europe-Gesellschaften SPOERLE ELECTRONIC und Sasco Holz. In Summe seien dies über 284 000 Artikel von über 120 Franchisepartnern aus allen Bereichen der aktiven, passiven und elektromechanischen Bauelementeindustrie, erläutert der Telesales-Chef.Für sechs Cent pro Gespräch kann der Anrufer über eine bundesweit einheitliche Servicenummer die für ihn zuständige Niederlassung erreichen und einen von etwa 50 technisch geschulten Mitarbeitern sprechen. Die telefonische Betreuung soll sämtliche vom Mutterhaus gewohnten Standards umfassen – unabhängig davon, ob es sich um eine flexible Produktsuche nach hersteller- oder kundenspezifischen Artikelnummern handelt, der direkte Zugriff auf alle benötigten Ressourcen der Franchisepartner gefragt ist oder so genannte End-of-Life-Informationen sowie flexible Preisgestaltungen nach Abnahmemenge gewünscht sind. Doch damit nicht genung: Nach einem erfolgreichen Testlauf in der Niederlassung Dortmund wurde die Vertriebsmannschaft in Frankfurt, München und Stuttgart zudem um so genannte „Direct Field Sales“-Mitarbeiter verstärkt, die bei Bedarf die Kunden auch direkt vor Ort betreuen.Vor einem Jahr ergänzte SPOERLE den klassischen Telefonverkauf um eine weitere E-Commerce-Anwendung: den SPOERLE-Webshop. Hier spricht der Distributor jene Kunden an, die schnell einen kleinen bis mittleren Bedarf an elektronischen Bauelementen decken wollen, ohne dass sie sich vorher registrieren lassen müssten. „Dank der direkten Anbindung an unser System kann jeder Geschäftskunde auf www.spoerle.de/webshop klicken und ohne Passwort rund um die Uhr durch das Angebot an aktiven, passiven und elektromechanischen Bauteilen surfen und auf die Bestände in unseren beiden zentraleuropäischen Lagern in Dreieich und im holländischen Venlo zurückgreifen“, erklärt Löwe.SPOERLE direct liefert nicht nur Stückzahlen für Muster, Kleinserien oder Design-ins, sondern auch größere Serien mit hohen Abnahmemengen. Dabei sollen über 95% des Kernsortiments ab Lager verfügbar sein. Außerdem könnten alle gelisteten Artikel ohne Lagerbestand schnell und problemlos bestellt werden, „denn wir erheben weder einen Mindestmengenzuschlag, noch verlangen wir einen Expressaufschlag, wenn wir innerhalb von 24 Stunden liefern“. Ferner erwarteten den Kunden keine hohe Lieferkosten oder Zeitverzögerungen bei Bestellungen, die sich durch die Zollabwicklung ergeben, wenn man beispielsweise beim Wettbewerber Digi-Key in den USA einkaufe. „Darüber hinaus ist bei uns jede gewünschte Liefermenge erhältlich“, fasst Löwe zusammen, „und wird nicht durch logistische Kapazitätsgrenzen ausgebremst.“

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