Industrielle Bildverarbeitung VMT ergänzt Portfolio um standardisierte Inspektionssysteme

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Bislang entwickelte der Mannheimer Bildverarbeitungsspezialist VMT vor allem maßgeschneiderte Anlagen. Nun erweitert das Unternehmen sein Portfolio um vorgefertigte Systeme, die Anwender rasch in ihre eigene Fertigung einbauen.

In einem typischen Einsatzszenario wird das 3D-System VMT BeadMap als Inline-Prüfstation nach dem Auftrag einer Kleberaupe stationär an der Fertigungslinie verbaut und ist dort ohne vorheriges Teach-In oder die Anbindung an Roboter- oder Achssteuerungen sofort betriebsbereit.(Bild:  VMT Vision Machine Technic Bildverarbeitungssysteme GmbH)
In einem typischen Einsatzszenario wird das 3D-System VMT BeadMap als Inline-Prüfstation nach dem Auftrag einer Kleberaupe stationär an der Fertigungslinie verbaut und ist dort ohne vorheriges Teach-In oder die Anbindung an Roboter- oder Achssteuerungen sofort betriebsbereit.
(Bild: VMT Vision Machine Technic Bildverarbeitungssysteme GmbH)

Die VMT Vision Machine Technic Bildverarbeitungssysteme GmbH aus Mannheim konzentrierte sich lange auf schlüsselfertige Automatisierungssysteme zur hochpräzisen, stationären 3D-Erfassung. Da solche maßgeschneiderten Prüfanlagen viel Zeit und Budget erfordern, reagiert VMT nun mit dem Konzept Ready-to-Integrate (RTI). Das Unternehmen liefert damit reproduzierbare Produkte mit fest definierter Hardware, Software und standardisierten Schnittstellen für gängige Steuerungen und Industrieroboter. Der wesentliche Unterschied zum bisherigen Modell: Anwender erwerben eine fertige Lösung, die sie eigenständig in ihre Produktionslinien integrieren und bedienen.

Inline-Qualitätssicherung direkt an der Linie

Als erstes Resultat dieser Strategie kommt das System VMT Beadmap auf den Markt. Es übernimmt die Inline-Qualitätssicherung applizierter Klebe- und Dichtnähte direkt im Produktionsprozess. Unmittelbar nach dem Materialauftrag kontrolliert die Anlage wichtige Kennwerte der Materialraupen, darunter deren exakte Lage, Geometrie, Kontinuität und das Volumen. Die Konstrukteure konzipierten das 3D-System als stationäre Inspektionsstation für den direkten Einbau mit minimalem Integrationsaufwand.

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Die Anlage arbeitet sofort, ohne aufwendiges Einlernen oder zwingende Anbindung an Robotersteuerungen. Um verschiedene Bauteilgrößen abzudecken, gibt es drei Varianten mit Arbeitsbereichen von 500, 1000 oder 2000 Millimetern. Die schnelle 3D-Auswertung liefert Prüfergebnisse in kürzester Zeit an die Anlagensteuerung. Bei Produktwechseln bereiten Mitarbeiter abweichende Nahtverläufe parallel am Computer vor, was Stillstandzeiten minimiert und die Wirtschaftlichkeit erhöht.

Die Wahl der Integrationstiefe

Hinter dem Strategiewechsel steht der Wunsch vieler Industrieunternehmen, die Integrationstiefe externer Dienstleister selbst zu bestimmen. Standardisierte Bildverarbeitungslösungen erlauben es Betreibern, 3D-Prüfsysteme ohne tiefgehendes Spezialwissen kostengünstig und zügig umzusetzen. Dennoch baut VMT auch künftig individuelle, schlüsselfertige Bildverarbeitungs- und Automatisierungssysteme. Durch die neuen RTI-Produkte haben Kunden nun schlicht die Wahl: Sie ordern eine voll integrierte Gesamtlösung aus Mannheim oder erwerben ein standardisiertes Inspektionsprodukt zur Eigenintegration. (mc)

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