Industrie-Barometer 4.0 für 2021 Vergleich industrieller und digitaler Reifegrad von Unternehmen

Von Johann Wiesböck

Das Industrie 4.0 Barometer 2021 liefert wichtige Erkenntnisse zum Stand der Digitalisierung von Industrieunternehmen in der DACH-Region sowie erstmals auch für die Länder China, UK und USA. Besonderer Fokus in diesem Jahr sind Digital-Leadership und Supply-Chain-Resilienz.

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Rückblick auf 2021: Die Industrie 4.0-Studie wird bereits das vierte Jahr in Folge publiziert.
Rückblick auf 2021: Die Industrie 4.0-Studie wird bereits das vierte Jahr in Folge publiziert.
(Bild: MHP)

Der Automobil- und Digitalisierungsexperte MHP, eine Tochter der Porsche AG, veröffentlichte seine neue Studie „Industrie Barometer 4.0“. Diese entstand in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und stellt einen Jahresrückblick auf 2021 dar. Die Studie wird bereits das vierte Jahr in Folge publiziert.

Die Erhebung bewertet den industriellen und digitalen Reifegrad von Unternehmen der DACH-Region sowie in China, Großbritannien und den USA. Dabei fokussiert sich Industrie Barometer 4.0 auf die Bereiche „Anpassungsfähige Lieferketten“ und „Digitaler Fortschritt“.

Während das Thema Digitalisierung seit Jahren in Unternehmen strategisch verankert ist, läuft die Umsetzung immer noch nicht mit der gebotenen Geschwindigkeit und Aufmerksamkeit. Doch gerade in den heutigen volatilen Zeiten ist die Digitalisierung wichtiger denn je. Den Unternehmen wird durch Themen wie Homeoffice, Beschaffungs- und Kapazitätsmanagement sowie Produktionsplanung und -steuerung der Spiegel in puncto Digitalisierungsfortschritten vorgehalten. Dabei konnten diverse und vielschichtige Grundlagenprobleme aufgedeckt werden.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie in Kürze

Bürokratische Hürden und fehlende Verantwortlichkeiten bremsen die Digitalisierung aus. Die Digitalisierungsbemühungen konzentrieren sich überwiegend auf interne Prozesse. Globale Just-in-Time-Prozesse wurden durch die anhaltende Corona-Krise unbeliebter. Chinesische Unternehmen stehen bald an der internationalen Digitalisierungsspitze, vernachlässigen dabei jedoch kritische und sicherheitsrelevante Faktoren. Unternehmen im Vereinigten Königreich konnten besser auf Turbulenzen in den globalen Lieferketten reagieren als ihre Mitbewerber.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.

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