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Ein Baustein minimiert die Leistungsverluste
Der AS3824 kann eingesetzt werden, um FETs oder bipolare Transistoren anzusteuern. Wichtig ist, jedes externe Schaltnetzteil zu regulieren, damit dessen Ausgangsspannung an die Spannungsanforderungen der damit verbundenen LED-Strings angepasst wird. Eine zu hohe LED-Strangspannung verursacht an den externen Transistoren eine Verlustleistung und führt zur Überhitzung welche die Systemeffizient verringert.
Um das zu ermöglichen, funktioniert die DC-DC-Feedbackfunktion des AS3824 mit jeder Art von DC-DC-Wandler (Boost oder Buck) sowie mit anderen Wandlerarchitekturen wie LLC-Controllern. Der Ausgangsspannungsteiler der externen Stromversorung wird mit den Feedbackpins (FB) des AS3824 verbunden, dieser regelt dann VLED auf die minimale notwendige Ausgangsspannung für die LED-Stränge (Bild 5).
Das Timing der Feedbackfunktion ist per SPI vollständig programmierbar. Im manuellen Feedbackmodus kann die SMPS-Ausgangsspannung direkt über den AS3824 angepasst werden. Der Baustein hat immer die vollständige Kontrolle über die SMPS-Ausgangsspannung und hilft so, Leistungsverluste zu minimieren.
Die Implementierung einer LED-Hintergrundbeleuchtungssteuerung mit dem Baustein AS3824 ermöglicht es, eine granulare Mehrkanalsteuerung von direkt hintergrundbeleuchteten Displays sowie einen analogen und digitalen Dimmbereich zu entwickeln, der um ein Vielfaches größer als der eines üblichen LED-Hintergrundbeleuchtungs-Controllers mit ausschließlich digitalem PWM-Dimming ist. Das Ergebnis ist ein erheblich verbessertes Kontrastverhältnis, das die Wiedergabe der hellsten weißen Farben in einigen Displaysegmenten und gleichzeitig tief dunkelblauer und grauer Farben in anderen Segmenten ermöglicht.
* David Gamperl ist bei ams Produktmanager für das Power-Management und unter anderem für LED-Treiberbausteine zuständig.
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