Spektrumanalysator Vektorieller Netzwerkanalysator für die Spektrumanalyse
Mit dem R&S ZVL präsentiert Rohde & Schwarz einen vektoriellen Netzwerkanalysator der auch die Spektrumanalyse beherrscht. Das Gerät verfügt über einen Frequenzbereich von 9 kHz bis 6 GHz. Mit seinen 7 kg ist das Gerät für den mobilen Einsatz bestens geeignet. Über ein LAN-Interface lässt er sich fernsteuern.
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Rohde & Schwarz führt mit dem R&S ZVL Kernkompetenzen aus zwei Arbeitsgebieten zusammen: einen vektoriellen Netzwerkanalysator inklusive Spektrumanalyse. „Unser Newcomer verfügt damit über Highlights, die sonst größeren und teureren Geräten vorbehalten sind“, erklärt Jörg Fries, Leiter Produktmanagement für Spektrum- und Netzwerkanalyse bei Rohde & Schwarz. Das Gerät verfügt über einen weiteren Frequenzbereich von 9 kHz bis 3 oder 6 GHz, einen hohen Dynamikbereich von 123 dB und eine bidirektionale 2-Tor-Messarchitektur.
Separater Spektrumanalysator künftig überflüssig
Zusätzlich lässt sich künftig via Software-Option die komplette Funktionsvielfalt des Spektrumanalysators FSL integrieren. Das Gerät ist für Entwicklung, Produktion und Service einsetzbar. „Unser neuer Netzwerkanalysator vereint günstigen Preis und großen Funktionsumfang mit sehr guten HF-Eigenschaften.“
Der Analysator ist für mobile Anwendungen geeignet: er wiegt 7 kg und lässt sich mit Batterien betreiben. Als Fernsteuerschnittstelle bietet das Gerät dazu ein 100-base T LAN Interface. Optional ist eine GPIB-Schnittstelle erhältlich. In vielen Anwendungen macht die in Vorbereitung befindliche Option ZVL-K1 demnächst einen separaten Spektrumanalysator überflüssig. Dies ist zum Beispiel in der Produktion von Verstärkern für Mobilfunkanwendungen der Fall, wo sich dann sowohl Reflexion als auch spektrale Messungen wie Nachbarkanalleistung oder T.O.I. durchführen lassen. Selbst die Messung von EVM an UMTS-, WLAN- oder WiMAX-Signalen wird mit den entsprechenden Optionen zur Spektrumanalyse künftig möglich sein.
Servicetechnikern steht mit dem Gerät ein netzunabhängiger HF-Analysator zur Verfügung. So lassen sich alle Messungen aus der Netzwerkanalyse vektoriell durchführen. Skalare Betragsmessungen sind somit nicht mehr notwendig. „Normalerweise sind als Service-Grundausstattung drei Messgeräte notwendig. Mit der optionalen Spektrumanalyse und einem Leistungsmesskopf von Rohde & Schwarz, den der ZVL direkt ansteuert, wird eine preiswerte und flexible Lösung in einem Gerät zur Verfügung stehen“, betont Jörg Fries abschließend.
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