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Strom und Spannung möglichst hoch halten

Um das optimale Übersetzungsverhältnis zu ermitteln, werden diverse Verhältnisse getestet. Grundidee dabei ist, die am Piezokristall anliegende Spannung möglichst hoch auszulegen. Zu beachten ist, dass der zur Verfügung stehende Strom möglichst hoch sein soll, um ein rasches Ausdehnen des Piezos sicherzustellen, der Verstärker aber innerhalb seiner Leistungsgrenzen betrieben wird.
Im Regelbetrieb steht für die Ansteuerung der Senderelektronik, die anschließende Datenauswertung und -visualisierung eine spezielle Software zur Verfügung. In der Versuchsreihe ist ein Einrichtungsprogramm der UPU zur Ansteuerung der Sender verwendet worden. Die Messwerte werden außerhalb der Standard-Software ermittelt, um sie exakter analysieren zu können. Die Empfängersignale werden mit einer PCI-6110 von National Instruments in Zusammenarbeit mit einer NI BNC-2110 aufgenommen.
Das als Mealy-Automat gestaltete LabVIEW-Programm verarbeitet die Messwerte und stellt sie dar. Anschließend werden die Ergebnisse gespeichert. Dargestellt werden das Empfangssignal, sowie die ermittelte Differenzspannung des sinusähnlichen Empfangssignals. Zur Datenauswertung gehört des weiteren eine FFT-Analyse des Signals.
Plattstärken bis 100 Millimeter durchschallen
Mit den Veränderungen und Modifikationen an der Senderendstufe konnte das Empfangssignal um 30% gesteigert werden. Mit den Optimierungen sollen Span- und Faserholzwerkstoffe mit Plattenstärken von bis zu 100 mm direkt in der Fertigungslinie durchschallt werden. Die tatsächlich messbare Plattendicke hängt jedoch von vielen Produktionsfaktoren wie Dichte, Feuchtigkeit, Materialzusammensetzung, Plattentemperatur und Vorschubgeschwindigkeit ab.
*Markus Neufert und Dr. Jörg Hasener arbeiten bei Fagus-GreCon Greten in Alfeld.
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