In diesem Jahr feiert Rutronik sein 50-jähriges Bestehen. Vom bescheidenen Anfang als "Ein-Mann-Betrieb" hat sich Rutronik zu einem der führenden europäischen Broadline-Distributoren entwickelt.
In diesem Jahr feiert Rutronik sein 50-jähriges Bestehen.
(Bild: Rutronik)
Mit dem Leitspruch „Committed to celebrate“, der auf Helmut Rudels Credo „Überzeugen durch Leistung“ anspielt, feiert Rutronik in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen. Mit einem Umsatz von 1,28 Milliarden Euro und rund 1.900 Mitarbeitenden entwickelte sich das Familienunternehmen in den letzten fünf Jahrzehnten von einem „Ein-Mann-Betrieb“ zu einem der größten europäischen Broadline-Distributoren für elektronische Bauelemente. Entscheidend sind dabei bis heute weitsichtige Unternehmensentscheidungen, die ein nachhaltiges Wachstum sicherstellen und das alles in Kombination mit der frühzeitigen Identifikation wachstumsstarker Zukunftsmärkte.
Helmut Rudel gründete das Unternehmen Rutronik im Jahr 1973 in Ispringen bei Pforzheim, wo sich noch heute der Hauptsitz des Familienunternehmens befindet. Passend zum steigenden Bedarf an passiven Bauelementen, beispielsweise durch das Farbfernsehen, lag der Fokus auf dem Vertrieb dieser elektronischen Komponenten. Bis Ende 1976 wuchs die Belegschaft bereits auf fünf Mitarbeitende an, die gemeinsam einen Umsatz von sechs Millionen Deutsche Mark (DM) erwirtschafteten.
Auf dem Weg zur Digitalisierung: Die 1980er Jahre
Vor allem durch die Entwicklung und die Markteinführung der ersten Personal Computer stieg in den 1980er Jahren die Nachfrage nach Halbleitern. Im Zuge dieser Marktentwicklung vergrößerte sich auch Rutronik zu Beginn des Jahrzehnts durch den Zukauf des Unternehmens Silec/RSC Halbleiter und weitete das Produktportfolio auf aktive Komponenten aus. Acht Jahre später erhielt Rutronik einen Auftrag mit einem Volumen von einer Million DM und besiegelte damit seine Expansion im Segment aktiver Bauelemente.
Von Displays und Mobilfunklösungen: Die 1990er Jahre
Im letzten Jahrzehnt vor der Jahrtausendwende kam es durch zahlreiche Technologien in den Bereichen Mobilfunknetz und Displays zum Durchbruch der Mobiltelefonbranche. Für Rutronik waren die 1990er Jahre ein Jahrzehnt des Wachstums durch Firmenzukäufe der BIT-Electronic AG, Discomp GmbH, Alcatel-Tochter Dimacel Composants, CED Ditronic und IEC Distribution S.A. Diese Übernahmen waren strategisch entscheidend für den Einstieg in den Markt für Displays und Systeme. Bis zum Ende des Jahrzehnts entwickelte sich das Unternehmen so zu einem der führenden Broadline-Distributoren in Europa.
Zuverlässige, drahtlose Kommunikation: Die 2000er Jahre
Der Einsatz von PC-Geräten und Internetdiensten nahm mit der Verbesserung der Modembandbreite stetig zu. ISDN beschleunigte bereits die Einwahlzeiten, doch erst die DSL-Technologie und Flatrates brachten den Durchbruch des mobilen Internets. Rutronik ging in den 2000er Jahren Partnerschaften mit führenden Herstellern von drahtlosen Kommunikations- und Informationstechnologien ein und gründete einen Wireless-Bereich. Die 2000er Jahre waren auch eine Zeit wichtiger struktureller Veränderungen innerhalb des Unternehmens. Im Jahr 2008 kam es zu einem bedeutenden Führungswechsel: Helmut Rudel, der Gründer und langjährige Geschäftsführer von Rutronik, übergab die Geschäftsführung an seinen Sohn Thomas Rudel. Mit dieser Übergabe setzte Helmut Rudel ein Zeichen für Kontinuität und Erneuerung. Er selbst wechselte in die Position des Präsidenten der Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH.
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Mobilität wird digital: Die 2010er Jahre
In den 2010er Jahren begann der Umbruch der Automobilbranche. Dieser zeigte sich allen voran in Innovationen rund um Konnektivität und internetbasierte Fahrzeugvernetzung sowie die Entwicklung alternativer Antriebe. Ein guter Zeitpunkt für Rutronik, um 2014 die Rutronik Automotive Business Unit (ABU) zu gründen. Entlang der Wertschöpfungskette und Strukturen der Automobilbranche warten die Expertinnen und Experten der ABU mit speziell auf den Bereich Automotive zugeschnittenen Komponenten und Lösungen auf.
Heute und darüber hinaus: Die 2020er Jahre
Die Verarbeitung großer Datenmengen ist dank Methoden und Algorithmen des maschinellen Lernens in privaten und industriellen Umgebungen angekommen. Dabei wird die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine immer wichtiger. Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Robustheit, Energieeffizienz und Interoperabilität sind die Stichworte für die Zukunft.
Wieder liefert das Familienunternehmen die passende Antwort und gründet Rutronik System Solutions. Unter Rutronik System Solutions vereint Rutronik seit Beginn der 2020er Jahre seine Expertise und Kompetenz und investiert weiter in eigene Forschungs- sowie Entwicklungskapazitäten. In interdisziplinären Forschungsprojekten, auch in Zusammenarbeit mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, entwickeln die Expertinnen und Experten hochinnovative Technologien mit dem Ziel, diese in wegweisende, teils patentierte Systemlösungen zu übersetzen.
Seit 50 Jahren beweist Rutronik, dass der Erfolgsschlüssel des inhabergeführten Familienunternehmens darin liegt den Wandel aktiv zu gestalten.
Thomas Rudel, CEO von Rutronik: „Der Wandel der Geschäftsfelder treibt uns an. Viele unserer früheren Kunden gibt es zwischenzeitlich leider nicht mehr, weil die Technologien inzwischen überholt sind. Während der vergangenen 50 Jahre sind wir dabei nie stehen geblieben, wir haben uns immer weiterentwickelt und damit auch immer wieder neue Märkte mit den damit verbundenen Technologien erschlossen und bedient.“
Rutronik ist zwar längst ein Global Player, aber noch immer ein Familienunternehmen mit seinen Wurzeln im Mittelstand und der einzige Europäer unter den Top 10-Distributoren weltweit. Damit ist Rutronik heute der größte europäische Distributor in einem von US-amerikanischen Wettbewerbern geprägten Markt. Gerade für die mittelständisch geprägte Kundenstruktur in Europa ist ein stabiles Distributoren-Netzwerk erfolgskritisch. In Bezug auf die globale Ausweitung des Geschäfts setzt Rutronik mit seinen Niederlassungen und über 80 weltweiten Büros komplett auf organisches Wachstum.
„Ziel war es schon immer und ist es noch immer, aus eigener Kraft zu wachsen. Unabhängigkeit bleibt für uns wichtig und in diesen Zeiten kommt es für uns außerdem darauf an, unsere Kompetenzen in den bisherigen Standorten auszubauen.“
Thomas Rudel
In einem Interview gibt Thomas Rudel, CEO von Rutronik, Einblicke in die Erfolgsgeschichte und Strategie seines Unternehmens. Mit einem Umsatz von 1,28 Milliarden Euro und rund 1.900 Mitarbeitenden weltweit hat Rutronik eine beeindruckende Präsenz aufgebaut, unterstützt durch über 80 Büros an etwa 40 Standorten. Trotz seiner globalen Reichweite bleibt Rutronik ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen und der einzige europäische Akteur unter den Top 10-Distributoren weltweit. Rudel betont die Bedeutung eines stabilen Distributoren-Netzwerks, insbesondere für europäische mittelständische Kunden. Rutronik unterscheidet sich von seinen Wettbewerbern durch seine Nähe zu diesen Kunden, seine Fähigkeit, in ihrer Sprache zu kommunizieren, und seine Doppelrolle als Broadline-Distributor und Systemanbieter.
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