Sanierungsvorhaben Übernahmeprozess bei Balver Zinn: Über 20 Interessenten

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Ende Oktober 2025 wurde bekannt, dass mehrere Unternehmen der Balver-Zinn-Gruppe Insolvenz beantragt haben. In einem neuen Update zur Lage zeigt man sich positiv: Es gäbe mehr als 20 Interessenten für die Übernahme des Geschäftsbetriebs.

Lötdraht: Ein Symbolbild.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Lötdraht: Ein Symbolbild.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Der Löt- und Flussmittelhersteller Balver Zinn hatte im Oktober 2025 für mehrere Unternehmen der Gruppe Insolvenz beim Amtsgericht Arnsberg beantragt. Eine offizielle Mitteilung zu dem Vorgang gab es zu dem Zeitpunkt nicht. Stand Januar 2026 wurde dies aber nun nachgeholt. Mit einer Informationsmitteilung auf der Webseite der Balver-Zinn-Gruppe vom 8. Januar 2026 zeichnet sich ein hoffnungsvolles Bild ab. Nach der Ergreifung organisatorischer Maßnahmen sei man jetzt wieder in der Lage, Angebote zu erstellen und Anfragen zu bestätigen.

„Ebenso sind die Weichen in die "Normalität" für das Werk Cobar gestellt worden, um die Flussmittel- und Lotpasten-Produktion auf das notwendige Niveau hochzufahren. Die Lotpastenkproduktion in Deutschland (JEAN-151 und PF32) lief und läuft uneingeschränkt weiter“, heißt es weiterhin. Aufträge werden mindestens bis Ende März 2026 ausgeliefert.

Des Weiteren signalisiert die Unternehmensgruppe großes Interesse von mehr als 20 potenziellen Investoren für die Übernahme des Geschäftsbetriebs. Aufgrund der vielversprechenden Gespräche geht man von einer erfolgreichen Sanierung der Balver-Zinn-Gruppe aus. Sollte allerdings keine Lösung gefunden werden, würde man auf die Kunden zugehen, um eine Ausproduktion anzubieten. (sb)

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