messverstärker Temperaturmessung auf hohem Potenzial

Redakteur: Wolfgang Leppert

Häufig werden Thermoelemente zur Temperaturerfassung verwendet, sie sind günstig, meist ausreichend genau und einfach zu handhaben. In seiner Routine macht sich der Messtechniker jedoch

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Häufig werden Thermoelemente zur Temperaturerfassung verwendet, sie sind günstig, meist ausreichend genau und einfach zu handhaben. In seiner Routine macht sich der Messtechniker jedoch meist keine Gedanken, auf welchem Potenzial sich die Messstelle befindet. Wenn es sich nun um Temperatur-Messstellen handelt, die auf einem Potenzial von z.B. 50 V oder mehr liegen, würde eine mehr als 100 000fache Störspannung anstehen und die meisten herkömmlichen Messverstärker zerstören. Eine Lösung bietet DEWETRON mit der EPAD-Verstärkerserie. Diese Geräte haben eine Isolationsspannung von 350 VDC, differentielle Eingänge und integrierte Sensor-Brucherkennung sowie acht Temperaturkanäle, an die Thermoelemente angeschlossen werden. Alle Kanäle werden mit 24 Bit A/D-Wandlern simultan abgetastet. Pro Kanal sind sechs Samples/Sekunde möglich. Die Genauigkeit wird mit 6 0,2°C angegeben. EPAD-Module können an jeden handelsüblichen PC über eine USB-Schnittstelle angeschlossen werden (alternativ auch über CAN-Bus). Die Module sind für die Thermoelemente vom Typ K, Typ J und Typ T verfügbar (weitere Typen auf Anfrage). Durch die eingebaute Klemmstellen-Kompensation kann das EPAD-Modul selbst während der Messung auch Temperaturschwankungen ausgesetzt werden, ohne dass eine Temperaturdrift der Messwerte auftritt. Für Spannungen bis 6 50 V stehen EPAD-V8-P-Module mit acht Eingängen zur Verfügung, mittels Daisy-Chaining lassen sich 256 Module verbinden und so ein preiswertes Mehrkanal-Messwerterfassungssystem aufbauen. Zur Visualisierung und Analyse eignet sich die einfach bedienbare Software DEWESoft.

DEWETRON

Tel. +49(0)7153 3337

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