Tecnotron – immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen

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Partnerschaftliche Kundenbeziehung im Dialog

Für diese Projekte ist es essentiell, einen kontinuierlichen Dialog mit den Kunden zu pflegen. Im gegenseitigen Gespräch wird ermittelt, welche Ziele der Auftraggeber verfolgt, woraufhin die Weißensberger Lösungsvorschläge erarbeiten. Bei Tecnotron ist man sich aber bewusst, dass eine solche Lösung nie statisch sein kann, sondern im Kundendialog auch immer wieder reflektiert und überdacht werden muss, um eventuell notwendige Korrekturen erkennen und vornehmen zu können.

Diese Bereitschaft zum Dialog bezieht sich nicht nur auf Produkte, die bei Tecnotron ganz oder in Teilen entwickelt werden, sondern greift auch dann, wenn die Weißensberger „nur“ als Fertiger für den Auftraggeber tätig sind: „Wenn der Kunde sagt, dass er nur die Produktion mit uns macht, sagen wir ihm, dass wir bestimmte Dinge anders machen können, die dem Kunde Vorteile bringen. Da kommt es auf die gute Kundenbeziehung an, die sich bei uns entwickelt hat und auch gepflegt und gelebt wird“, sagt Manager Florian Schemm. Viele Auftraggeber seien Tecnotron bereits mehr als 30 Jahre lang treu, ergänzt Alex Weyerich.

Dampfphasenlöten schont die Baugruppen

Nicht nur Qualitätskontrolle wird groß geschrieben – AOI und intensive Funktionstests mit Nagelbettadaptern und eigens erstellte Prüfprogramme sind selbstverständlich –, sondern auch die Fertigung mit Dampfphasenlöten trägt dem Qualitätsanspruch Rechnung. Der Vorteil dieses Lötverfahrens liegt laut Florian Schemm in der homogenen Erhitzung der Baugruppe, eine Überhitzung der Bauteile ist praktisch nicht möglich. „Die Dampfphase ist das optimale Mittel der Wahl“, sagt Alex Weyerich.

Auch die Traceability – die Rückverfolgbarkeit der Produktionsschritte – ist für Tecnotron ein bedeutendes Thema. So werden beispielsweise alle Stücklisten von vornherein elektronisch erfasst, um eine durchgängige Datenstruktur für die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können. Außerdem werden Meldungen über Qualitätsabweichungen komplett über das System geführt.

Der Elektronikspezialist beschäftigt derzeit 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie sechs Auszubildenende. Was 1979 in den privaten Räumen von Mitbegründer Erich Schemm begann, hat heute seine Heimat in einem funktionalen Neubau gefunden. Zwischenzeitlich war eine ehemalige Milchfabrik das Refugium der Weißensberger, aber als der Eigentümer des Gebäudes die Erweiterungspläne der Elektronikspezialisten nicht mittragen wollte, fiel die Entscheidung für den Neubau. Und auch sonst stehen die Zeichen auf Wachstum: Im vergangenen Jahr wurden 700.000 Euro in den Gerätepark investiert, unter anderem wurde eine Siplace-X2-Maschine zur Erweiterung der Bestückkapazitäten beschafft.

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