Additive Fertigung Technische Keramik aus dem 3D-Drucker
Der neugegründete Geschäftsbereich Technical Ceramics von Steinbach produziert nach der additiven Fertigungsmethode LCM (Lithography-based Ceramic Manufacturing) Kleinstbauteile in hoher Präzision.
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Der Hochleistungsdrucker von Form Ceram baut aus einer Monomer-Suspension aus Keramikpulver anhand der CAD-Daten einen Grünkörper Schicht für Schicht auf. Anschließend wird der Grünkörper einer thermischen Behandlung bis 1600 °C unterzogen. Das Ergebnis sind Produkte mit glatter, glänzender Oberfläche, die säure- und hitzebeständig, lebensmittelecht und biokompatibel sind.
Technical Ceramics hat sich darauf spezialisiert, feinste Bauteile in hoher Qualität bis ins kleinste Detail herzustellen. Bisher war dies aufgrund der Verarbeitungsfähigkeit der Ausgangsmaterialien – zumeist Stahl oder andere Metalle – in der Branche technisch nicht möglich oder sehr teuer und damit unwirtschaftlich.
Die LCM-Technologie ist ein Design-getriebener Prozess. Da die Werkzeugkosten entfallen wird die Herstellung keramischer Einzelteile sowie die wirtschaftliche Fertigung von Kleinserien ermöglicht – und das bei verkürzten Produktionszeiten.
Die bisherigen Methoden der generativen Fertigung waren nur eingeschränkt für Prototyping geeignet. Mit dem LCM-Verfahren können jetzt Prototypen in Serienqualität produziert werden.
Anwendung finden die additiv gefertigten Bauteile in den Branchen Maschinenbau, Elektronik und Luftfahrt, zum Beispiel als Mikroreaktoren, korrosionsresistente Teile, Isolierteile, Heizleiterträger oder Pinzetten.
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