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01.04.2020
Saubere Städte dank KI-Computer
Saubere Städte dank Künstlicher Intelligenz (KI). Wie das funktioniert, zeigen das Westschweizer Start-up-Unternehmen Cortexia und die Embedded-Spezialistin Syslogic. Sauberkeit als Visitenkarte. Städte wollen attraktiv sein als Lebens- und Arbeitsraum. Die Sauberkeit hat ents
Saubere Städte dank Künstlicher Intelligenz (KI). Wie das funktioniert, zeigen das Westschweizer Start-up-Unternehmen Cortexia und die Embedded-Spezialistin Syslogic.
Sauberkeit als Visitenkarte. Städte wollen attraktiv sein als Lebens- und Arbeitsraum. Die Sauberkeit hat entscheidenden Einfluss auf die Standortattraktivität – und damit auf die Stadtentwicklung. Entsprechend werden von Paris bis Tokyo beachtliche Ressourcen in die Stadtreinigung investiert. Doch beim Saubermachen gibt es grosses Verbesserungspotenzial, wie das Westschweizer Start-up-Unternehmen Cortexia herausgefunden hat. Andréas von Kaenel, der Cortexia zusammen mit André Droux gegründet hat, sagt: «Oft wird da geputzt, wo es bereits sauber ist und nicht da, wo es nötig wäre.» Die Reinigung fusse meist auf Erfahrung und Gewohnheit und nicht auf der tatsächlichen Verschmutzung, so von Kaenel.
Diese Erkenntnis gewann Cortexia aus einer Befragung, welche das Unternehmen in zehn europäischen Städten durchgeführt hat. Dabei hat sich zudem gezeigt, dass einige Städte überdurchschnittlich viel für die Reinigung ausgeben, die Bevölkerung mit der Sauberkeit aber dennoch unzufrieden ist.
Diesem Missstand sagt Cortexia den Kampf an. Das Unternehmen will die Sauberkeit von Städten verbessern und gleichzeitig Kosten und Umweltbelastung reduzieren.