Die Netzfrequenz zeigt die Balance von Erzeugung und Verbrauch in einem Stromnetz an (a). Kleine Störungen dieser Balance werden von ausgefeilten Kontrollmechanismen ausgeglichen, große Störungen bedrohen die Stabilität des Netzes. Die Jülicher Forscher untersuchen welche Risikofaktoren zu Ungleichgewichten führen und wie diese zusammenwirken. Dazu benutzen sie transparente KI-Methoden (b). Diese Methoden ermöglichen es zu verstehen, wie die KI ihre Vorhersage getroffen hat und welche Einflüsse das Risiko von Ungleichgewichten erhöhen (rote Pfeile) oder abschwächen (blaue Pfeile). (Forschungszentrum Jülich / Johannes Kruse )
Künstliche Intelligenz

Black-Box öffnen: Schwachstellen im Stromnetz finden

In unserem Stromsystem verursachen alltägliche Schwankungen hohe Kosten für die Verbraucher und Risiken für die Betreiber. Doch was verursacht diese alltäglichen Schwankungen? Drei Jülicher, Kölner und Norweger Wissenschaftler sind dieser Frage mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf den Grund gegangen – und fanden dabei große Unterschiede zwischen den Stromnetzen.

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