Windkraftanlagen, die einem Planetensystem gleichen oder am gespannten Seil rotieren? So sehen Prototypen im studentischen Konstruktionswettbewerb „Stromerzeugung durch Windkraft“ aus, den die Hochschulgruppe reech des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bundesweit ausgeschrieben hat.
Das KIT-Team „EnergyPack“ testet seine Kleinwindkraftanlage im Windkanal des Instituts für Strömungsmechanik des KIT.
(Lennart Ohlberg, reech)
Die einzige Vorgabe in dem Wettbewerb reech – renewable energy challenge e. V.: Die Drehflügel dürfen 1,4 Meter im Durchmesser nicht überschreiten. Am kommenden Freitag, 25. Juli, präsentieren vier Teams ihre Kleinwindkraftanlagen ab 10 Uhr auf dem KIT-Campus Süd und testen sie im Windkanal. „Der Wettbewerb gibt angehenden Ingenieuren die Chance, Wissen aus ihrem Studium praktisch anzuwenden und Erfahrungen in interdisziplinärer Projektarbeit zu sammeln“, sagt Lennart Ohlberg, Vorstandsmitglied von reech. Zudem könnten die Studierenden aus Maschinenbau, Chemie- und Wirtschaftsingenieurwesen die Zukunft der erneuerbaren Energien so aktiv mitgestalten. Eine Jury von Experten aus Forschung und Wirtschaft wird die Prototypen nach Kriterien wie Innovation, Montageaufwand und Umweltverträglichkeit bewerten. Auf Robustheit und Leistungsfähigkeit werden die Modelle im Windkanal des Instituts für Strömungsmechanik getestet. Die vier Prototypen im Kurzporträt: