Signalkonditionierung Störspektren bei mehreren Schaltreglern verringern

Redakteur: Kristin Rinortner

Ein hochgenauer Siliziumoszillator kann Störstrahlungs-Spitzen erheblich reduzieren und Schaltregler in Mehrphasen-Stromversorgungen präzise steuern. Damit lassen sich mehrere Schaltregler in ein System einfach implementieren.

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Da die Nachfrage nach effizientem Einsatz von Energie ständig steigt, wird immer mehr Elektronik entwickelt, die statt von linearen Reglern von Schaltreglern versorgt wird. Stromversorgungssysteme mit mehreren Schaltreglern sind heute üblich und weil die Anzahl der Regler zunimmt, wächst die Beeinflussung durch elektromagnetische Störstrahlung (EMI) ebenfalls. Eine der einfachsten und preiswertesten Techniken um diese Störstrahlung zu reduzieren, ist ein Mehrphasen-Spreizspektrum-Taktgeber.

Mehrphasensynchronisation bei Schaltreglern

Die Betriebsfrequenz der meisten Schaltregler kann über einen externen Taktgenerator eingestellt werden, der wiederum die grundlegende Frequenz der erzeugten Störstrahlung bestimmt. Diese Eigenschaft kann man nutzen, um die Störfrequenz außerhalb eines empfindlichen Bandes zu legen und sie ist besonders wichtig, wenn mehrere Schaltregler zusammen arbeiten. Mehrere unabhängig voneinander laufende Schaltregler können u.U. hohe Störstrahlungs-Spitzen generieren, wenn die einzelnen Taktfrequenzen sich aneinander angleichen und Schwebungsfrequenzen bilden.

Ähnlich verhält es sich, wenn mehrere Regler an einem einzigen Taktgeber betrieben werden: Dann wird die Störstrahlung synchronisiert und deshalb sehr stark. Eine Lösung besteht darin, jeden Regler mit der gleichen Taktfrequenz, jedoch mit unterschiedlichen Phasen zu betreiben.

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