Meilensteine der Elektronik

„Stillstand ist Rückschritt“ – Vom Startup zur Weltmarke

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Innovationspartnerschaften ‚live erleben‘

Einen weiteren Meilenstein richtet Rittal jetzt auf Kunden und Partner aus: Mit der Eröffnung des neuen Innovation Center bietet Rittal einen besonderen Einblick in die Wertschöpfungsketten des Steuerungs- und Schaltanlagenbaus. Hier können die Herausforderungen eines realen Fertigungsbetriebs analysiert, diskutiert und ‚live‘ erfasst und erarbeitet werden.

In der 1200 Quadratmeter großen Halle bildet der Schaltschrank- und Systemanbieter einen realen Fertigungsbetrieb nach. Das Besondere: Kunden, aber auch Entwickler von Rittal und Eplan können sämtliche Prozessschritte direkt an den Stationen mit Maschinen und Tools anhand konkreter Alltagssituationen diskutieren und Lösungen entwickeln – vom Engineering über die Materialanlieferung, Teilevorbereitung- und Bearbeitung bis hin zum fertigen Produkt.

Vorbildliche Ausbildung und Nachwuchsförderung

Innovativ zu sein, ist nicht nur das Ziel in der Produktentwicklung des Global Players, sondern auch in der Ausbildung und Nachwuchsförderung. Azubis, die überdurchschnittliche Leistungen erbringen, werden auch schon in eine Tochtergesellschaft ins Ausland entsandt. In ihrer Zeit beim Top-Arbeitgeber werden die Azubis auch früh an Aufgaben mit Verantwortung herangeführt. Sie führen eigene ‚Firmen in der Firma‘ oder lernen beim ‚Off-the-job‘-Workshop fern des Arbeitsplatzes eigene Projekte in Teamarbeit zu erarbeiten, zu präsentieren und umzusetzen – mit einem klaren Ziel: Der Kunde soll vom gemeinsamen Ergebnis begeistert sein.

Die neuartigen Ausbildungsmethoden überzeugten in einer bundesweiten Studie der Zeitschrift Focus Money und Deutschland Test. Sie belegt: Das Familienunternehmen ist einer der besten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Damit setzte sich die Friedhelm Loh Group, zu der Rittal als größtes Unternehmen gehört, unter den 2000 mitarbeiterstärksten Unternehmen durch. Das kommt auch bei den Azubis an: 95% von ihnen schließen ihre Ausbildung mit Erfolg ab. Und nicht wenige ergreifen die Möglichkeit eines internationalen Studienabschlusses, den sie durch die Kooperation der Friedhelm Loh Group mit der Technischen Hochschule Mittelhessen im Anschluss an ihre Ausbildung erwerben können.

Wissen, Können und Tun sind die drei Grundwerte, die in der Ausbildung in der Friedhelm Loh Group groß geschrieben werden. Deshalb stiftet das Unternehmen auch an der Technischen Universität Chemnitz seit 2014 eine Professur. Für seine Verdienste bei der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft verlieh die TU Chemnitz Friedhelm Loh die Ehrendoktorwürde – und würdigte ihn als zielstrebigen Macher und klugen Visionär, der kommende Generationen dazu inspiriere, digital zu denken und verantwortungsvoll zu handeln: „Wir müssen mehr Allianzen bilden, Universitäten und Unternehmen zusammenbringen“, forderte Dr.-Ing. E.h. Friedhelm Loh in seiner Dankesrede: „Die Kraft des Einzelnen ist wichtig. Aber die Kraft der Netzwerke wird über den Erfolg der deutschen Wirtschaft entscheiden.“ Was zählt, sei die Mannschaft – in der Wirtschaft, der Industrie und im Unternehmen.

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