Staatliche Förderung Stiebel Eltron erhält Zuschüsse zur Werkserweiterung für Luft-Wasser-Wärmepumpen

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Knapp 11 Millionen Euro will das Land Niedersachsen in den Standort Holzminden des Wärmepumpenherstellers Stiebel Eltron stecken. Das Bundesland sieht die „Unterstützung von Stiebel Eltron als ein wesentlicher Bestandteil der Strategie zur Förderung einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft.“

Bei Stiebel Eltron freut man sich über die staatliche Unterstützung zum Ausbau der Produktion von Luft-Wasser-Wärmepumpen.(Bild:  Stiebel Eltron)
Bei Stiebel Eltron freut man sich über die staatliche Unterstützung zum Ausbau der Produktion von Luft-Wasser-Wärmepumpen.
(Bild: Stiebel Eltron)

Obwohl die Verkäufe von Wärmepumpen im Jahr 2024 im Vergleich zu den beiden Vorjahren mit mehr als 50 Prozent stark zurückgingen, wird die Technologie vom Bundesland Niedersachsen und Staatssekretär Frank Doods „als ein wesentlicher Bestandteil der Strategie zur Förderung einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft“ angesehen. Auch die Verantwortlichen von Wärmepumpenhersteller Stiebel Eltron sehen keinen Grund, nicht weiter in die Technologie zu investieren.

Bis zu 72 Millionen Euro will das Unternehmen in die Erweiterung des Standorts Holzminden stecken, um die Produktion der Luft-Wasser-Wärmepumpe auszubauen. Das Bundesland Niedersachsen unterstützt dieses Bekenntnis zur Fertigungsstätte in Deutschland mit einer Förderung bis zu 10,8 Millionen Euro, wie am 7. Januar 2025 bekannt gemacht wurde. Der Förderbescheid wurde der Geschäftsführung übergeben.

Dr. Kai Schiefelbein, Vorsitzender der Geschäftsführung von Stiebel Eltron, sieht in der Wärmepumpe eine zentrale Technologie zur Reduktion der CO₂-Gebäudeemissionen und erwartet, dass sie sich weltweit durchsetzen wird. Deswegen sei es wichtig, die Produktionskapazitäten jetzt auszubauen – die staatliche Unterstützung helfe dabei. „Der Ausbau ist ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland und speziell Niedersachsen und ein starkes Signal, dass Green-Tech-Produkte auch in Deutschland erfolgreich entwickelt und produziert werden können“, so Dr. Schiefelbein. (sb)

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