Automatisierung Startschuss für Digital-Offensive: KUKA zeigt nahtlose Digitalisierung globaler Industrielandschaften

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Startschuss für KUKAs Digital-Offensive: Nach Gründung der neuen Digitalsparte zeigte der Automatisierungskonzern am Hauptsitz in Augsburg bei seinem ersten Software- und Digital-Event unter dem Motto “KUKA digital_powering your business” sein umfassendes Portfolio. Das für Industrieroboter bekannte Traditionsunternehmen fokussiert sich zunehmend auf die durchgängige und damit nahtlose Digitalisierung globaler Industrielandschaften.

Startschuss für Digital-Offensive: KUKA zeigt nahtlose Digitalisierung globaler Industrielandschaften.(Bild:  KUKA)
Startschuss für Digital-Offensive: KUKA zeigt nahtlose Digitalisierung globaler Industrielandschaften.
(Bild: KUKA)

Das Entwicklungs- und Technologiezentrum von KUKA verwandelte sich in eine Diskussionsplattform rund um Software, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. In Workshops, Panels und Keynotes sprachen Kunden und Partner aus dem weltweiten Maschinen- und Anlagenbau, Automobilisten sowie Vertreterinnen und Vertreter großer Softwareunternehmen über aktuelle Herausforderungen in der Wirtschaft und Lösungen, um die nahtlose Digitalisierung in der Industrie voranzutreiben.

In einer Expo-Area gab KUKA exklusive Einblicke in das Software- und Digitalangebot mit Produkten und Lösungen für die Digitalisierung des gesamten Lebenszyklus einer Produktion: Von der ersten Layout-Idee einer Fabrik in einer Planungssoftware, gehostet auf der Cloud-Plattform ‚mosaixx‘, über die Simulation und Offline-Programmierung der Fabrik mit Visual Components, der Simulation und Programmierung der integrierten Roboter mit KUKA.Sim und dem KI-basierten Microsoft KRL Copilot bis hin zur späteren Vernetzung der Roboter mit KUKA.iiQoT und dem Know-how von Device Insight bei der Shopfloor-Digitalisierung und Datenanalyse im Sinne einer Data-Driven Factory.

Der neue Geschäftsbereich KUKA Digital stand mit seinem hardwareunabhängigen Software- und Digitalangebot von mosaixx, Visual Components und Device Insight im Fokus des Events. Das Angebot der neuen Sparte baut auf dem Robotik- und Anlagenbau-Know-how von KUKA auf und forciert die nahtlose Digitalisierung.

„Wir müssen zaghaften Insellösungen in den Werkshallen den Kampf ansagen. Digitalisierung der Industrie wird nur dann wirklich funktionieren, wenn sie durchgängig gedacht wird, von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage. Dann eröffnen sich der Industrie enorme Möglichkeiten, gerade in herausfordernden Zeiten. Deswegen treiben wir unser Software- und Digitalgeschäft hardware-unabhängig voran. Wir sind stolz auf unsere Hardware, unsere Roboter. Jetzt ist es an der Zeit, stolz auf unsere Software zu sein“, sagt Quirin Görz, CEO der KUKA Digitalsparte.

Von Hochtechnologie zum Standard: Der Maschinenbau im Wandel

Industrierobotik und Automatisierungslösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung und kommen weltweit in immer mehr Märkten zum Einsatz. Parallel dazu spielt Software eine immer entscheidendere Rolle. Was früher meist mechanisch gelöst wurde, übernehmen heute Elektronik und die dazugehörige Software.

Auch Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, betonte bei seinem Besuch bei KUKA vor wenigen Tagen: „Digitalisierung und Software Made in Bavaria sind von existenzieller Bedeutung für unsere zukünftige Wirtschaftskraft. Als Land mit hohen Energiepreisen und Arbeitslöhnen brauchen wir dringend digitale Macher und einen starken bayerischen Tech-Sektor, um unseren Wohlstand über innovationsstarke neue Märkte in die Zukunft zu tragen. KUKA stellt mit seinem neuen Digital-Fokus goldrichtige Weichen für das KI-Zeitalter, um von Augsburg aus Digitalisierung und künstliche Intelligenz im Weltmaßstab zu gestalten.“

mosaixx: Das ist die offene, kollaborative Cloud-Plattform von KUKA Digital

Eine Produktion zu planen, umzusetzen und später zu betreiben ist ein komplexer Prozess. Mit Blick auf die dazugehörige Software bedeutet das aktuell häufig noch: Abrechnungsmodelle sind unflexibel, benötigte Softwareprodukte nicht Cloud-fähig und damit an lokale Rechner gebunden und die Zusammenarbeit an Projekten damit nicht möglich. Hier setzt mosaixx an. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Sondermaschinenbaus bildet mosaixx mit einer Kombination aus Tools (Software), Datenmanagement, Cloud-Computing und Prozessverständnis die Basis für eine durchgängig digitale Produktion. Systemintegratoren und andere Engineering-Kunden erhalten einen Zugang zu unterschiedlichsten Softwarelösungen rund um ECAD- und MCAD-Programmen, Simulation, Offlineprogrammierung sowie virtueller Inbetriebnahme.

Damit können Ingenieure ihre Arbeitsabläufe innerhalb eines Projekts in einer gemeinsamen und ortsunabhängigen Arbeitsumgebung mit Prozessen, Workflows und Cloud-Speicher effizient strukturieren, sicher verknüpfen und bedarfsgerecht abrechnen. mosaixx richtet sich zunächst an kleine und mittlere Unternehmen in der DACH-Region und in Europa. Anfang 2025 ist die Ausweitung nach Nordamerika geplant. 

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