Computer On Modules Standardisiertes Embedded Panel Interface
Die große Stärke von COMs (Computer On Modules) ist die freie Austauschbarkeit der Module unterschiedlicher Hersteller. Der einzige Schwachpunkt war die direkte Ansteuerung von Flatpanel?Displays.
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Die große Stärke von COMs (Computer On Modules) ist die freie Austauschbarkeit der Module unterschiedlicher Hersteller. Der einzige Schwachpunkt war die direkte Ansteuerung von Flatpanel?Displays. Da hier kein übergreifender Standard existierte, war jeder Hersteller gezwungen einen eigenen Weg zu definieren. Mit dem Embedded Panel Interface EPI wird dies behoben. EPI basiert auf dem VESA Standard EDID 1.3 und definiert das Softwareformat für die Displayeigenschaften sowie das skalierbare Hardwareinterface.
Mit EDID 1.3 können zwar Displays mit eigener lokaler Intelligenz ausreichend beschrieben werden, aber für die direkte Ansteuerung durch ein Embedded?Computer?Modul sind zusätzliche Informationen nötig. EPI nutzt deshalb den kompletten EDID?1.3?Datensatz und ergänzt diesen mit den fehlenden Parametern. Alle benötigten Daten können aus den technischen Datenblättern der Displayhersteller entnommen werden. Weiter vereinfacht wird dies durch das CGOS32 Tool von congatec. Dabei können die erstellten Datensätze gleich in einen dafür reservierten Bereich im BIOS der congatec Boards geschrieben werden. Der so erzeugte EPI?Datensatz beschreibt das verwendete Display unabhängig vom benutzen Videocontroller und wird vom Video BIOS des COM entsprechend ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Plug?and?Display? Lösung, die unabhängig vom Hersteller eine einfache Austauschbarkeit von Displays und COMs ermöglicht.
congatec, Tel. +49(0)991 27000
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