Flying-Probe-Tester SPEA positioniert Treiber- und Messelektronik direkt an der Nadelsonde

Redakteur: Franz Graser

Auf der diesjährigen electronica hat SPEA seine Board- und Flying-Probe-Tester der Serie 2 gezeigt. Dabei waren auch die ersten Flying Tester weltweit zu sehen.

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Der Flying-Probe-Tester 4050 von SPEA.
Der Flying-Probe-Tester 4050 von SPEA.
(Bild: SPEA)

Mit dem Begriff „Flying Tester“ bezeichnet SPEA die Flying-Probe-Systeme S2. Kernstück der Technik ist das Flying Tester-Konzept. Das bedeutet, dass die gesamte Treiber- und Messelektronik als Testkopf direkt an der Nadel positioniert ist. Damit ist die Distanz zwischen Nadel und Messinstrument nahezu Null.

Das Resultat sind noch schnellere Tests und absolut klare Signale und präziseste Messungen. SPEA erreicht damit eine Messgenauigkeit von 0,1 pF. Messverluste oder -abweichungen und Beeinflussungen des Messergebnisses sind damit de facto unmöglich.

Dazu kommt dass die SPEA Flying Probe-Systeme nach wie vor die einzigen auf dem Markt sind, die für den Antrieb Linearmotoren mit optischen Encodern und luftgelagerte Achsen verwenden. Dieser Antrieb ist nicht nur verschleissfrei, sondern sorgt auch dafür, dass der Tester jederzeit genau weiß wo jede einzelne Nadel steht.

Homing-Prozeduren oder Nachkorrekturen, wie sie bei jedem anderen Antriebskonzept zwingend nötig sind, entfallen komplett. Die Messungen und Kontaktierungen sind präzise und genau. Außerdem bieten die Tester eine Soft-Landing-Funktion. Jede Art von Baugruppe vom Keramikhybrid bis hin zu flexiblen Boards wird schnell, präzise und genau mit den Systemen getestet. Auch die Miniaturisierung der Bauteile ist kein Problem. Die SPEA Flying Prober kontaktieren selbst die neuen 008004-Bauteile (0,25 x 0,125 mm) sicher und zuverlässig.

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