Endress+Hauser Spatenstich am Kompetenzzentrum für Siliziumsensoren in Stahnsdorf

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Die auf Messtechnik spezialisierte Endress+Hauser Gruppe hat im Techno-Park von Stahnsdorf bei Berlin mit dem Bau eines neuen Sensorwerks begonnen. Für 8,5 Mio. € sollen bis Ende 2009 auf mehr als 3.000 m² moderne Produktions-, Büro- und Laborflächen entstehen.

Anbieter zum Thema

Im Kompetenzzentrum will die international tätige Firmengruppe seine Forschung und Entwicklung von Silizium-Drucksensoren ausbauen. Wie schon am bisherigen Standort des Unternehmens in Teltow werden im „Techno Park“ Siliziumsensoren und Sensorbaugruppen für Druckmessgeräte produziert. Im Stammwerk im südbadischen Maulburg werden die Bauteile in Druckmessgeräte eingesetzt.

Für Geschäftsführer Matthias Altendorf ist die langjährige Erfahrung der „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Brandenburg auf dem Gebiet der Siliziumsensorik“ besonders wichtig. Weitere Vorteile von Stahnsdorf sind die guten Verbindungen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Umzug von Teltow nach Stahnsdorf

Auch Betriebsstättenleiter Dieter Stolze freut sich auf den neuen Standort: „In Stahnsdorf möchten wir unsere Produktivität steigern. Insbesondere die Entwicklungsabteilung erhält in dem neuen Gebäude verbesserte Möglichkeiten.“ Alle 65 Mitarbeiter werden von Teltow nach Stahnsdorf umziehen. Außerdem lernen fünf Auszubildene einen technischen Beruf. Mit den Start der Baumaßnahmen am neuen Standort wird im April gerechnet. Der Neubau soll im ersten Quartal 2009 fertig gestellt und im Herbst seiner Bestimmung übergeben werden.

(ID:247227)